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Mein neuer Blog

25. August 2010 · No Comments

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Verkehrschaos Dreilinden

27. June 2010 · No Comments

Das Gebiet Dreilinden steht unter Schutzverordnung. Darauf weist auch ein Hinweisschild anfangs Dreilindenstrasse hin, der Autofahrer auffordert, ihr Fahrzeug am Anfang dieser Strasse abzustellen statt bis zum Familienbad hinauf zu fahren.

Wer jedoch als Langsamverkehrteilnehmer diese Strasse zu Fuss zurücklegt, um in die Badi zu gelangen, gefährdet sein Leben insbesondere wenn man Kinder dabei hat. Das ist ja schlimmer als ein Spaziergang mitten auf der Rorschacher Strasse (da ist wenigstens die Strasse breit genug zum Ausweichen).

Während unten mehr als genügend freie Autoparkplätze vorhanden sind, für Velos gibt es gar nichts, herrscht oben mitten im Wald ein intensiver Parkplatzsuchverkehr.
Wenn die autofahrenden Menschen wenigstens an einen beruflichen Termin oder schwergewichtige oder sperrige Waren transportieren müssten. Nein, die sind sogar in ihrer Freizeit zu faul und entsprechend übergewichtig und unfit, um ein paar Höhenmeter zu Fuss zurückzulegen. Dies nur um ein paar Minuten länger in der Badi zu verbringen oder mit dem meist unangeleinten Hund, obwohl dort viele Leute unterwegs sind, Gassi zu gehen.

Da der Appell an die Eigenverantwortung gemäss diesem Schild nicht funktioniert, wäre eigentlich die Stadtbehörde gefordert, entweder die Parkgebühren massiv zu erhöhen oder noch besser, eine Fahrverbotstafel für motorisierte Verkehrsteilnehmer aufzustellen.

Wer sich in St. Gallen für den Langsamverkehr entscheidet, merkt schnell, dass die Stadtbehörden keinerlei Massnahmen für dessen Attraktivitätssteigerung ergreifen.

Kein Wunder entscheiden sich immer mehr Leute für das Auto oder den Bus. Zu Fuss gehen oder Velofahren ist auch extrem unattraktiv.

Der Stadt- und auch der Kantonsregierung sind gut erreichbare Fitnesscenter oder Sportplätze mit gutem Parkplatzangebot wichtiger als genügend Bewegung im Alltag.

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Für was gibts Verkehrsplaner?

24. June 2010 · No Comments

Artikel über das Verkehrschaos bei den Einkaufszentren St. Gallen West: «In Stosszeiten bleibt’s chaotisch»

Statt bei jedem Einkaufszentrum eine eigene Tiefgarage zu bauen, hätte man besser ein zentrales Gemeinschaftsparkhaus gebaut und die Läden per Shuttle-Bus erschlossen. Vor den Läden hätten wenige Kurzzeitparkplätze für Be- und Entladung gereicht.
Unbegreiflich wieviel potentielle Verkaufsfläche hier für private Verkehrspolitik verschenkt wird.
Wer keine Parkfläche braucht, zahlt aber keinen Rappen weniger, obwohl er diese über die Produktpreise mitfinanziert.

Dass der beste Verkehr derjenige ist, der mehrere Verkehrsträger miteinander kombiniert, hat die Stadt noch nicht gemerkt.

siehe auch Konzeptlose Verkehrspolitik

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Danke Fussball-WM?!

23. June 2010 · No Comments

Dank der Fussball-WM dürfen (eigentlich müssen alle) Kinder in der Tagesschule unserer Schule die Fussball-WM gucken.
Die Kinder vor dem Fernseher abstellen, könnten Eltern eigentlich genauso gut. Dafür brauchts keine gutbezahlten Lehrer, die während ihres Lehrerpensums noch die Tagesschulbetreuung übernehmen.
Und damit Tagesschule nicht zu teuer wird, wurden die Pflichtlektionen eines Kindergärtners von 16 auf 24 Stunden innerhalb eines Jahres erhöht.

Kinder in unserer Tagesschule dürfen von 8.00 Uhr morgens bis 18.00 Uhr abends ausser 15 Minunten in der Morgen- und 10 Min. in der Nachmittagspause nie aus dem Schulgebäude raus.
Sind das die Massnahmen der Schule gegen Bewegungsarmut und Übergewicht bei Kindern (an denen die Schule auch nur während des offiziellen Unterrichts eine erhebliche Mitverantwortung trägt)? Wo bleibt zB. die Entwicklung der grobmotorischen Fertigkeiten, die insbesondere für die Erlernung naturwissenschaflicher Zusammenhänge emminent ist?
Wieso wissen sich Teenies nicht zu benehmen, wenn sie endlich mal ohne Kontrolle durch Erwachsene in den Ausgang resp. Freizeit verbringen dürfen?

Wie schaffen Kinder einen Bezug und einen Wert zu ihrer natürlichen Umwelt, wenn sie ständig in künstlicher Umgebung gehalten werden? Nature is just for fun?

Welches Kind würde freiwillig zu hause vor dem Fernseher sitzen und Fussball schauen, während es sieht, dass andere Kinder draussen auf der Strasse miteinander am Spielen sind.

Hauptsache Papi bringt die neue Wii nach der Arbeit nach hause, Mami hat noch während ihrer Büropause die USA-Sommerferien gebucht, Eltern können durch ihr Mehreinkommen materiellen Ersatz für das Fernbleiben von den Kindern für die Kinder schaffen?
Lernen Kinder, dass man mit Materiellem alle fehlenden Bedürfnisse befriedigen kann?
Letzendlich profitiert der Staat, der dank Mehreinnahmen die Defizite von Kindern finanzieren kann.

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Die Psychologie des Wegwerfens

21. June 2010 · No Comments

Tagblattartikel

Individualisierung der Gesellschaft führt auch zu mehr Anonymisierung.
Wenn mich niemand kennt, muss ich keinem Rechenschaft über mein Verhalten ablegen.

Vielleicht sollte man auch bewusst machen, dass man Gast ist und sich auch dementsprechend verhalten sollte.

Ich glaube kaum, dass man vor der eigenen Haustür seinen Abfall auf die Strasse wirft.

Vielleicht sind das auch die Folgen unseres Föderalismus: jeder schaut auf sich selbst und denkt nicht daran, was er bei anderen (Gemeinden) verursacht.

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Rotmonten: schulischer Sonderfall?

20. June 2010 · No Comments

Tablattartikel: Grenzwertiger Strassenlärm

In Rotmonten scheint es keine Kleinklassen-, Sonder-, Sprachheilschüler etc. zu geben.

Diese werden in der Stadt meist aus ihrer Umgebung rausgerissen nur weil sie andererorts “besser” beschult werden können. Soziale Aspekte spielen dabei keinerlei Rolle.

Wieso führt Rotmonten nicht KidS ein oder Basisstufe oder individuelle Beschulung?
Wieso nicht altersdurchmischtes Lernen, wo die hohen Schülerzahlen auf mehrere Klassen verteilt werden könnten?

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Speckgürtel vor Stadtbewohner

20. June 2010 · No Comments

Solange der Stadtrat freie Wahl des Verkehrsmittels und Erreichbarkeit als oberste Handlungsmaxime bei der Verkehrspolitik ansehen, werden städtische Einwohner weiterhin ihre Gesundheit gefährden müssen. Oder ist das kein Standortfaktor?
Selbst Wohnquartierstrassen wie die Tablatstrasse sind von übermässigem Lärm des Autoverkehrs betroffen.
Hauptsache Appenzeller sind schnell auf der Autobahn.
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karlo.swissblog.ch

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Einheitskasse für Reiche?

17. June 2010 · No Comments

Ostschweizer Kanton wollen eine Einheitskasse einführen. Für wen?

Wer sich bis anhin eine teure Krankenkasse, ohne Arztmodell bei tiefster Franchise, leisten konnte, profitiert von der Einheitskasse. Wer bis anhin auf billige Krankenkassen angewiesen ist, weil er wenig verdient, nicht steuererklärungskonform lebt oder aus anderen Gründen nur wenig Verbilligung erhält, zahlt mit einer Einheitskasse massiv mehr. Was wenn man den auf Abruf verfügbaren Stundenlohnjob verliert, das Pensionskassenvermögen auszahlen lässt statt von der PK eine Rente bezieht, die Gemeinde das Wohneigentum plötzlich massiv höher schätzt (nicht jeder kann sich vergleichbare Mietwohnungen leisten) etc. Das hat massive Auswirkungen auf die Prämienverbilligung und kann zu unverhältnismässiger Belastung bei gleichem Einkommen durch die KK-Prämie führen. Mit einer Einheitskasse wird vielleicht der gesamte Gesundheitskuchen kurzfristig etwas kleiner, aber an den ständig steigenden Prämien wird diese Massnahme nur wenig ändern. Die Verbilligungsprämien werden vielfach auch kaum den steigenden Prämien angepasst. Was die Krankheitskosten nachhaltig und längerfristig senken würde ist eine Änderung dahingehend, dass nicht mehr Interessenvertreter und Leistungsanbieter wie Ärzte, Spitäler, Pharmaindustrie, Santesuisse etc. bestimmen, was Leistungsbezüger zu bezahlen haben. Das Problem fast aller der unzähligen und unüberschaubaren Sozialkassen ist, dass man viel bezahlt und darum auch viel Leistung erwartet. Genauso bei der Krankenversicherung. Man bezahlt viel (KK-Prämien=fixe Kosten) und kann durch kostensparendes Verhalten (variable Kosten=Franchise und Selbstbehalt) nur wenig beeinflussen. Lohnt es sich für den Leistungsbezüger persönlich, wenn er einen billigeren Arzt wählt, ein ausserkantonalers oder sogar ausländisches Krankenhaus für die Operation, ein billigeres Medikament etc. Die beste Massnahme und am ehesten noch sozial, damit jeder seine Krankheitskosten selbst beeinflussen kann und wirklicher Wettbewerb zwischen den Anbietern aufkommt, fände ich daher einen einkommensabhängigen Selbstbehalt.

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Strassenverkehr behindert Entwicklung von Kindern

14. June 2010 · No Comments

Tagblatt vom 14. Juni 2010:

Stolz, ein Talschulhaus zu sein

…«Ich glaube, was uns auszeichnet, ist ein grosses Miteinander.» Zahlreiche klassenübergreifende Anlässe von Sporttag, Erzählnacht, Weihnachtssingen, Fasnacht oder Projektwochen dienten nicht zuletzt dazu, den Innenstadtkindern Begegnungen untereinander zu ermöglichen, die in Randquartieren vielleicht beim Spielen auf der Strasse von selbst stattfinden. «Deshalb machen wir diese Angebote sehr bewusst und halten an Traditionen wie dem obligatorischen Skilager fest», sagt der …

Wieso sollen Kinder in Talquartieren nicht genauso die Möglichkeit, haben sich auf der Strasse zu treffen und miteinander zu spielen?

Weil der Stadtrat beschlossen hat, das Erreichbarkeit der Innenstadt (Scheitlin) und freie Wahl des Verkehrsmittels (Béery) wichtiger sind, als die Entwicklung von Kindern?

Zahlt ein Berufspendler darum etwas an die höheren Kosten der Talschulen?
Die Kinder viele dieser Pendler wohnen aber in entwicklungsfreundlicherer Umgebung.

Wieso fremdsprachige Eltern eine vollständige Skiausrüstung nur für das Skilager finanzieren müssen, leuchtet nicht ein.

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Stadtpolitiker ignorieren Bevölkerung

10. June 2010 · No Comments

Scheinbar fühlt sich keiner unser Volksvertreter gemüssigt, dem Wahlvolk bis zu den nächsten Wahlen Rechenschaft über seine Tätigkeit im Parlament abzulegen.

Wie wärs mit einem Blog für das ganze Parlament.
Wenn selbst ein Bundesrat und viele Nationalräte Zeit für den Meinungsaustausch mit der Bevölkerung hat, wieso nicht auch ein Stadtparlamentarier in St. Gallen.
Oder fürchtet man diese Auseinandersetzung wie bei den letzten Stadtratswahlen?

Die FDP ist noch die einzige, die sich hier dem Dialog stellt.

Oder soll sich der Bürger nur noch über Leserbriefe im Tagblatt oder Stimmzettel äussern können.

Die Annahme der Städtinitiative sollte eigentlich zu einem Umdenken geführt haben.
Was sich zB. in Sachen Langsamverkehr verbessert, insbesondere für Kinder, darum schert sich scheinbar niemand.
Aber wahrscheinlich bleibt trotz dem deutlichen Votum des Volkes alles beim Alten.
Da muss man sich über Politikverdrossenheit nicht wundern, wenn die Bevölkerung nicht ernst genommen wird.

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Glasfasernetz

6. June 2010 · No Comments

Nun hab ich fast ein Jahr ohne Internetanschluss überlebt.
Für die Stellensuche  muss man sich extra aufs RAV begeben, für Schulaufgaben müssen Kinder ohne eigenen Internetanschluss zu hause am Mittwochnachmittag in der Schule “nachsitzen”, für Krankenkassenvergleiche ist man auf Bekannte und Verwandte mit Internetanschluss angewiesen etc.

Dabei hoffte ich ständig, dass das Openwireless endlich bis zu uns reicht.
Die davon ausgehende Strahlung macht mir persönlich nichts aus, für empfindliche Personen habe ich jedoch Verständnis. Lieber kann  ich aber per Openwireless kostengünstig ins Internet, als dass ich durch unzählige Wlan-Routers aus Nachbarwohnungen bestrahlt werde, von denen ich  aber keinen Nutzen habe.
Von der Studie über die Zukunft des Openwireless in der Stadt, die Ende April  gemäss Medienmitteilung vom 1. Februar 2010 veröffentlicht werden sollte, habe ich bis jetzt noch nichts vernommen.

Ende März wurde von den zuständigen Stadtwerken vollmundig angekündigt, dass das Glasfasernetz bereits für die Liegenschaften in unserem Quartier zur Verfügung stehe. Gleichzeitig hat die Stadt ohne Bewilligung auf unserer privaten Kinderspielwiese ein überdimensionales Informationszelt aufgestellt. Scheinbar wird lieber geklotzt als gekleckert, wenn auch auf Kosten anderer.

So habe ich mich mal für ein 2-monatiges Testabo angemeldet.
Nach unzähligen Telefonanrufen beim Provider, bei den Stadtwerken, beim Anschlussinstallateur (den Kasten für den Glasfaseranschluss wurde schon längstens in unserer Stube an die Wand geschraubt), erhielt ich nach fast einem Monat Wartezeit ein Router an einem extrem empfindlichen Kabel.
Auch Cablecom hat sich über Jahre mit schlechtem Kundenservice einen Namen gemacht. Die Stadtwerke, als Staatsbetriebs-AG auf guten Kundenservice bis anhin nicht angewiesen, scheint ins gleiche Fettnäpfchen zu treten, obwohl Cablecom unter ihrem schlechten Ruf noch immer leidet . Oder wieso sind immer noch die meisten bei der Swisscom trotz deren horrenden Preise?

Da nun niemand Lust hat, ständig gerade vor dem Fernseher mitten im Wohnzimmer vor dem Compi zu sitzen (weil sich da der einzige Glasfaseranschluss der ganzen Wohnung befindet), muss natürlich ein Wlan-Router her (in meinem Fall habe ich das via Homeplug (über das Stromkabel) gelöst). Das heisst, dass meine Wohnung dank Glasfasernetz in unserer Liegenschaft nun von 5 zusätzlichen privaten Wlan-Routern bestrahlt wird. Neuere Wohnungen haben wenigstens in den meisten Zimmern auch Telefon- und Fernsehanschluss.
Vom zusätzlichen Stromverbrauch von 2 Routern, einer fürs umwandeln des Lichtsignals der andere für die Verbreitung in die ganze Wohnung, wobei ja der Stromtransformer mit Abstand am meisten Strom verbraucht, mal abgesehen, wird einem ein weisser Kasten ins Haus gestellt, von dem man keinen Mehrwert hat. Wenn dieser Router wenigstens auch fürs Wlan oder für Homeplug, wäre eigentlich naheliegend für einen Stromanbieter, oder noch besser fürs Openwireless genutzt werden könnte.

Nun stellt sich die Frage, was für ein Mehrwert sich für die städtischen Steuerzahlern aus dieser über 70 Millionen Franken teuren Investition ergibt. Ein kostenloser Internetanschluss für alle, wie es zum Beispiel Gaiserwald neben vielen anderen Gemeinden mit eigenem Netz oder neu auch die Cablecom anbietet (unverständlicherweise auch nicht der Staatskonzern und die öffentliche Milchkuh Swisscom), ist nicht vorgesehen. Wer braucht überhaupt diese extrem hohen Bandbreiten, wenn sie nicht durch Router zur Signalverbreitung in der ganzen Wohnung massiv herabgesetzt werden?
Der schnellste Anschluss, den ich jemals hatte, war 5Mbit. Jetzt surfe ich mit 30Mbit. Ein Unterschied ist für mich nicht feststellbar. Ob eine Internetseite in weniger als 0,1 Sekunden oder in einer halben Sekunde aufgebaut ist, ist für die meisten Nutzer marginal.

Zudem sind die Preise der Glasfasernetz-Provider kaum konkurrenzfähig. Die orientieren sich wieder mal an der Swisscom. Nur wenig billiger oder etwas schneller bei gleichem Preis bewegt die Wenigstens sich dem nicht abschätzbaren Aufwand eines Anbieterwechsels auszusetzen und noch zudem einmalige, extrem hohe Setup-Gebühren zu berappen. Dabei liegen von diesen Anbietern noch keinelei Erfahrungen vor. 1-jährige Mindestvertragsdauer ist “natürlich” Standart.
Vor allem fehlen auch kostengünstige Angebote mit niedrigeren Bandbreiten. Nur wenige laden sich täglich ganze Kinofilme in digitaler HD-3D-Qualität herunter.

Ist das Glasfasernetz nur für die Reicheren gemacht? Oder will man guten Steuerzahlern für ihre hohen Abgaben etwas bieten?

Weiterführende Informationen:
Link1
Link2

Ich hoffen nur, auch beim Lesen dieser Blogartikel, dass der weiter Ausbau des Glasfasernetzes sofort gestoppt wird, bevor auf Stromverbraucher oder Steuerzahler massive Kosten zukommen.

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Internetzugang

6. July 2009 · No Comments

Leider hat nicht jeder steuerzahlende Bürger unseres Landes das nötige “Kleingeld”, um sich einen Internetzugang leisten zu können.

Obwohl Gemeinden und Städte mittels Steuerausgaben dies fördern. (Bsp. Open-wireless für St. Gallen, Glasfasernetze etc.).

Wer seinen Anbieter wechseln will, steht vor einem kostenintensiven Verfahren.

Es gibt kaum ein Anbieter, bei dem man Internet ohne Telefonanschluss haben kann. Auch wenn die Handykosten billiger sind als der Festnetzanschluss.

Wer also nicht gerade gleichzeitig Telefon- und Internetanschluss bestellt hat, die eine Mindestkündigungsfrist von einem Jahr haben, zahlt bei Anbieterwechsel entweder das eine oder das andere während mehreren Monaten doppelt.

Aber in unserer Microvolkswirtschaft muss man sich nicht wundern, wenn immer weniger Anbieter den ganzen Markt unter sich aufteilen und es kaum Wettbewerb gibt. Die Zeche dh. die hohen Kosten dieser Marktkonzentration (Oligopole und Monopole) zahlt dann der Kunde ohne Möglichkeiten sich zu beklagen. (Beklagen kann man sich schon, nur nutzt es nichts, weil der  Anbieter immer am längeren Hebel sitzt).

Meine Blogeinträge werden darum in den nächsten Wochen etwas seltener, da ich auf das Verständnis von Verwandten und Bekannten angewiesen bin, dass diese mir ihren Internetanschluss kurzzeitig zur Verfügung stellen.

Der Zugang zu Information scheint auch in der Schweiz immer mehr nur noch das Privileg von Reicheren zu sein.

Ansonsten verweis ich auf meine älteren Beiträge, die immer noch sehr lesenswert sind und kaum an Aktualität verloren haben. (siehe Tagwolke rechts unten)

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Lizenz zum Kinderhüten

4. July 2009 · No Comments

Mein Kommentar zum Blogartikel von J. Fehr Nationalrätin SP: JFehr

Und verheiratete Eltern können weiterhin schalten und walten wie sie wollen.

Verbringt das eigene Kind die ganze Freizeit vor dem TV oder Computer, kommt ständig zu spät zur Schule, macht seine Hausaufgabe nicht, schlägert, mobbt, hat Übergewicht etc. ist das ein Problem der Gesellschaft/Schule aber kaum der Eltern.

Statt dass der Staat ständig Feuerwehr spielt und Symptombekämpfung betreibt, sollte endlich das Tabu mangelnde Erziehungskompetenz von Eltern angegangen werden.

Statt Kinder und Jugendliche zu bestrafen, sollten deren Eltern in obligatorische Erziehungskurse geschickt werden.
Das nötige pädagogische Fachwissen, über das scheinbar nur noch der Staat verfügt, kann man auch Eltern vermitteln.

Die Selbstverwirklichung von Eltern und die daraus entstehenden zusätzlichen Steuereinnahmen sind jedoch heutzutage wichtiger als gesunde, kompetente, selbstbewusste, sozial starke Kinder.

Respekt vor den Bedürfnisse von Kindern ist kaum vorhanden.
Oder wer frägt sie, was sie wollen.
Ob sie lieber mit Mami oder Papi auf dem Quartierspielplatz wollen oder alleine in die Spielgruppe.
Ob sie das Mittagessen lieber mit der Familie einnehmen wollen oder beim Mittagstisch der Schule.
Ob sie ihre Freizeit lieber bei der Tagesmutter verbringen wollen oder mit Nachbarskindern im nahen Wald.

Würden Eltern über genügend Erziehungskompetenzen verfügen, dann wären sie genauso fähig, die Qualität der externen Kinderbetreuung einschätzen zu können, wie der Staat.

Wenigstens den ersten Halbtag mit dem Kind in der Krippe verbringen, damit die Eltern selbst einschätzen können, ob die jeweilige Art der Fremdbetreuung für ihr Kind gut ist, ist scheinbar unzumutbar.
Heute heissts für Kinder: vor der Tür abliefern und tschüss ab dem ersten Tag. Die Fremdbetreuung Ist ja staatlich geprüft.

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Spielgruppenzwang für Kleinkinder?

21. June 2009 · No Comments

Blogeintrag auf www.michael-jaeger.ch

Unkostenbeitrag? Selbst finanzieren!
Schliesslich verfügen sie dadurch über die Möglichkeit ein Zusatzeinkommen zu erzielen, das andere nicht haben.

Ist die freie Wahl, ob man seine Kinder selbst- oder fremdbetreuen will, ein Privileg von Reichen?
Alle Armen sind zur Erzielung eines existenzsichernden Familieneinkommens gezwungen, beide arbeiten zu gehen und ihre Kinder in Krippen zu schicken?
Meinst du, Fliessbandarbeit, Büro-WCs putzen sei für diese die befriedigendere und volkswirtschaftlich sinnvollere Arbeit als die eigenen Kinder kompetent erziehen?

Statt höhere Kinderzulagen, um in einem freiheitlichen Land auch jedem diese freie Wahl zu ermöglichen, werden nun zB. mittels immer höheren Kindersteuerabzügen, staatl. Förderung von externer Betreuung genau die Falschen entlastet.

Alle Kinder haben meist 2 Elternteile. Es gibt darum keine alleinerziehenden Mütter, sondern nur ein kinderfeindliches Scheidungsrecht, wo sich einer durch Geldzahlungen der Erziehungsverantwortung entledigen kann.
Scheidungspaare sollten gezwungen werden, sich zum Wohle des Kindes zusammenzuraufen.

Väter haben genauso die Verantworung zumindest ihren 50%-Anteil an der Kinderbetreuung zu übernehmen. Schliesslich ist heutzutage jede Mutter genauso fähig genausoviel Kohle heimzubringen wie Väter.

Krippen, Mittagstisch, Tagesschulen etc. sind doch eine Erfindung von Männern, damit sie ihre soziale Verantwortung für die Familie nicht wahrnehmen müssen.
Nicht umsonst kommt die vermehrte Forderung nach externen Betreuungsplätzen, seit Mütter nicht mehr bereit sind, die ganz Verantwortung für die Familie alleine zu tragen.
Verkauft wird dann das ganze als Bildungskosten, obwohl es Sozialkosten sind.

Abwechselnd ein Elternteil kann sich wohl mal drei-vier Jahre aus dem Berufsleben ausklinken, es bleibt dann immer noch genügend Lebenszeit für Karriere, und die einmalige Gelegenheit, die Entwicklung eines Kleinkindes aus nächster Nähe mitzuerleben, ergreifen.
Das sollte nicht nur zumutbar, sondern als bereichernde Lebenserfahrung angesehen werden.
Dies fördert auch den dringend notwendigen höheren Respekt vor den Bedürfnissen von Kindern in unserer Gesellschaft.
Oder hat schon jemand die Kinder gefragt, ob sie lieber in die Spielgruppe oder mit Mami oder Papi auf den Quartierspielplatz wollen?

Ausserdem sind Kleinkinder noch billig, da kann man sich diesen noch “Luxus” leisten.

Spielgruppenzwang wurde darum gefordert, weil immer mehr Kinder in einem entwicklungsfeindlichen Umfeld aufwachsen und darum immer höhere (Bildungs-?)kosten an Schulen und dann als Erwachsene bei Sozialwerken verursachen.

Aber statt inkompetente Eltern (jeder Pädiater sollte fähig sein, Entwicklungsrückstände bei Kindern erkennen zu können)in obligatorische Erziehungskurse zu schicken, für kinder- statt autogerechte Wohnquartiere zu sorgen, müssen Sie besser in “pädagogisch wertvolle” künstliche Beschäftigungstherapien.

Egal ob es Kinder gibt, die sich selbst sinnvoll beschäftigen können, gelernt haben, dass Langeweile auch positive Aspekte hat, auf Bäume klettern können, mit anderen Quartierkindern Bäche stauen, Insekten beobachten, auf Wiesen Pürzelbäume schlagen, sich unabhängig von einem Erwachsenen, in Kindergruppen integrieren können, mit anderen Kindern streiten, ohne nachtragend zu sein, zu seiner Meinung stehen, auch wenn die Nachbarskinder anderer Meinung sind etc.

Kommt mir vor wie: ist der Urwald abgeholzt, schicken wir die Tiere halt in artgerechte Zoos.
Ob Zoos die gleiche Artgerechtigkeit wie ein Urwald für die gesunde Entwicklung der Tiere liefert, kann jedoch bezweifelt werden.

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Verbreiterung Leonhardsbrücke

19. June 2009 · No Comments

Wiedermal beweist der bürgerlich dominierte Stadtrat (FDP und CVP, denen die Stadt den Ruf als Steuerhölle zu verdanken haben) seine Unfähigkeit ökonomische Zusammenhänge zu erkennen.

Da will er die St. Leonhardsbrücke verbreitern, damit 900 Busse pro Tag an 30′000 Autos vorbeikommen.
Wer verbraucht mehr der raren Fläche in der Stadt? 50 Personen im Stadtbus oder gleichviele Personen allein im Privatauto?

Dabei ist dieses Nadelöhr nur durch den Berufspendlerverkehr (=Freizeitverkehr) überlastet und dies höchstens während 2 Stunden pro Arbeitstag.

Aber die Appenzeller aus steuergünstigen und NFA-subventionierten Gemeinden wollen ja auch einen schnellen Anschluss ans Nationalstrassennetz. Natürlich finanziert durch die Steuerabgaben, die die Stadt als Wirtschaftszentrum leistet.

Da will man Tunnels für die Appenzeller Bahn am Riethüsli oder für Busse von der Kreuzbleiche zum Bahnhof planen.  Als wären die Belastungen durch Lärm, Abgase, Gefahren in der Stadt durch die VBSG grösser als durch den motorisierten Individualverkehr.

Wieso kein Tunnel von der Stadtgrenze beim Riethüsli zur Autobahn und von der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche zu einer unterirdischen Parkgarage zB. unter dem Bahnhofplatz. Selbstverständlich gemäss Verursacherprinzip finanziert von der ganzen Agglomeration und nicht wieder nur von der städtischen Bevölkerung, von denen 1/3 aller Haushalte über kein Auto verfügt, während Appenzell weltweit die Region mit der höchsten Autodichte ist.

Statt die Steuerbelastung insbesondere von Unternehmen in der Stadt zu reduzieren, um Arbeitsplätze zu sichern, damit diese ihre ganze Firma infolge der hohen Abgabenlast nicht ins Ausland auslagert, werden trotz infolge der Weltwirtschaftskrise zukünftig spürbar tieferen Steuereinnahmen, massive Investitionen ohne volkswirtschaftlichen Mehrwert getätigt (Bsp. auch: 100te Millionen für Platzverschönerungen).

Die Standortkonkurrenz der Stadt St. Gallen ist nicht in AR, AI, TG etc. sondern im Vorarlberg, süddeutschem Raum oder Zürich.

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Lebendige Demokratie

18. June 2009 · No Comments

Ich frag mich, ob das Geld von Parteien nachhaltig eingesetzt wird.

Wenn ich Plakate, Inserate, Flyers von Parteien etc. anschaue, dann wird dort mit ein paar Schlagworten geworben, gegen die wohl kaum einer etwas einzuwenden hat: mehr Sicherheit, Erhaltung von Arbeitsplätzen, Wirtschaflichkeit, grüne Umwelt etc. etc.
Auch bei Standaktionen in Fussgängerzonen stimmt Aufwand und Ertrag kaum.

SVP und Blocher haben nicht nur wegen ihrer Milliarden an Wähleranteil zugelegt.
Sondern weil ihnen die Medien eine Plattform geboten haben. Ohne SF-Arena hätte Blocher nie so einen Kultstatus erreicht.
Sein Vorteil war seine mediale Attraktivität, die ihm zur Verbreitung seiner Ansichten und Meinungen geholfen hat.

Was fehlt ist eher Transparenz für und Interaktion mit dem Bürger.

Wieso werden zB nicht alle Parlaments-, Kantonsrats-, Gemeinderatsdebatten zumindest im Internet übertragen. Ein paar Webcams würden reichen. Mikrofone sind ja meist schon vorhanden.
Auch SFinfo, Telebärn, TVO und Konsorten könnten statt ständige Wiederholungen mal sowas senden (kriegen schliesslich Konzessionsgelder).
Auch könnte man in Parlamentsgebäuden Zimmer einrichten, wo sich Politiker per Webcam spontan an die Öffentlichkeit richten, zusammen ohne Moderation diskutieren etc. könnten.

Ausserdem müsste jede Gemeinde, Kanton ein Bürgerforum einrichten.
Wer nicht gerade “Stammtischbesucher” ist, hat kaum Möglichkeiten sich zB. über Sinn einer neuen kommunalen Turnhalle mit anderen auseinanderzusetzen.
Leserbriefe sind nur ein dürftige Möglichkeit für einen Dialog und vor allem nicht jedermanns Sache.

Das Intenet bietet die einmalige Chance in unserer monopolisierten Medienwelt (eine Microvolkswirtschaft wie die unsere ist aufgrund ihrer Kleinheit und trotz des Preisdruckes nicht fähig für genügend Konkurrenz zu sorgen, sondern neigt systembedingt zu immer mehr Monopolen und Oligopolen), unsere verstaubte, antiquierte, nostalgische, folkloristisch aber letztendlich einzig richtige direkte Demokratie wieder neues Leben einzuhauchen durch mehrvermehrte Konkurrenz der Meinungen, Ideen, Ansichten der Bürger nicht der Politiker.
Nur Dialektik der Bürger, nicht der Parteien, führt letztendlich zum besten und allgemein akzeptierten Resultat und dies sogar unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten einer Einzelperson.

Übrigens: wie finanzieren sich Parteilose?

Parteien sind ein Auslaufmodel.
Besser die Diskussion der Bürger unterstützten, als staatliche subventionierte Füdliputzer. Die Menschen müssen dringenst wieder zur Übernahme ihrer Eigenverantwortung gezwungen werden statt dass sie sie nur an Parteienlisten delegieren können.
Ohne Eigenverantworung keine Demokratie.

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Bevölkerungsbefragung

17. June 2009 · No Comments

Die Stadt leistet sich mal wieder eine teure Bevölkerungsbefragung.

Auch ich kam schon in den “Genuss” dieser Befragung, habe aber während dieser abgebrochen, weil die Fragen derart suggestiv waren.

Der Stadtrat kann sich dann die “Rosinen” aus den Resultaten aussuchen und nur diejenigen Probleme in Angriff nehmen, die ihm die nächste Wiederwahl sichern.
Dabei läge es genau an den Regierenden zwischen Wünschbarem und Notwendigem zu unterscheiden.

Hätten die Regierenden einen besseren Draht zur Bevölkerung und wären weniger abgehoben in ihrem Stadt-(elfenbein)turm, wäre so eine Befragung gar nicht nötig.

Andere Stadtpräsidenten nehmen sich jede Woche Zeit, um eine Bürgerstunde für jedermann durchzuführen.

Die brauchen keine anonyme Telefonbefragung, weil sie den direkten Kontakt mit ihren Bürgern suchen, pflegen und geniessen.
Hat Herr Stadtpräsident Scheitlin Angst vor seinen eigenen Wählern?

Wenn schon E-Governement heutzutage so aktuell ist, wieso nicht ein Bürgerforum auf www.stadt.sg.ch? Dort kann jeder auf Missstände hinweisen. Bürger könnten miteinander über Lösungen diskutieren etc.
Das wäre ein echter Gewinn an direkter Demokratie in unser anonymisierten Gesellschaft.

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Grüezi-Kampagne im Neudorf

16. June 2009 · No Comments

Die können ja mal bei einem FCSG-Match eine Grüezi-Kampagne durchführen.

Niemand will gegrüsst werden, dem die Anonymität des allein-im-Auto-sitzen-könnens eines der wichtigsten Bedürfnisse im Leben ist.

Besonders das Neudorf als bevölkerungsreichstes Stadtquartier ist alles andere als ein Quartiertreffpunkt, sondern vor allem nur ein Gratis-Auto-Parkplatz.

Quartierleben findet heutzutage scheinbar dort statt, wo sich Autos auf einem Parkplatz treffen.

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Bäder-Subventionitis

15. June 2009 · No Comments

Der Stadtrat subventioniert Bäder in der Stadt aus Gründen der Gesundheitsprävention, sportlichen Ertüchtigung und vernünftigem Freizeitverhalten.
Tönen ja sehr nobel diese Beweggründe. Haben diese Ansprüche auch Gemeinderäte aus Mörschwil, Speicherschwendi, Häggenschwil, Berg, Speicher, Rehetobel, Teufen etc. etc. für ihre Bewohner?

Ich spule 80% meiner Mobilität mit dem Fahrrad ab: beim Arbeitsweg, beim Einkauf, in der Freizeit. Scheint gemäss Stadtrat weniger sinnvoll, da er nicht mal einen Bruchteil des Betrages, die er für Unterstützung der Schwimmer investiert, für Velofahrer ausgeben will (brauch ich auch nicht. Mit weniger berhinderndem Autoverkehr und VBSG-Bussen wäre mir schon mehr als genügend gedient).
Ich brauche kein Sportangebot, da ich mich im Alltag schon genügend bewege, wenn auch mit massiven Einschränkungen durch MIV und öV.
Oder anders gesagt: braucht ein Bauarbeiter ein von der Krankenkasse subventioniertes Fitnessstudioabo?

Da liest man in unzähligen Leserbriefen im Tagblatt, wie Agglos ein zusätzliches Hallenbad in St. Gallen fordern.

Wieso finanzieren die ihr Hallen- und Freibad nicht selbst?
Im Gegenteil: wer zB in Mörschwil wohnt und ins Blumenwies baden geht, wird von seiner Gemeinde noch finanziell unterstützt, da Mörschwil sich dadurch ein eigenes Hallenbad spart.
Das Defizit der städtischen Bäder aber finanziert einzig und allein der Stadtsteuerzahler.
Es ist absehbar, dass der Stadtrat inkl. Statdparlament auf diese Forderungen der Agglos eingehen und für den Grossteil der daraus resultierenden Kosten die Stadtbürger bluten lassen.
Viele vor allem der ausländischen Wohnbevökerung, Kosovaren, Türken, Serben, Bosnier, Tamilen, Afrikaner etc. benutzen dieses Freizeitangebot nie, vor allem weil es für sie zu teuer ist (die Stadt muss dann aber Gratis-Schwimmunterricht an Schulen finanzieren getarnt als Bildungsausgaben).
Trotzdem müssen sie aber aufgrund der hohen Abgaben und Steuerpolitik unserer Stadt, die Bedürfnisse von Auswärtigen aus der steuergünstigen Agglo, vielfach im teuren Einfamilienhaus wohnend, mitfinanzieren.

Wann merkt unser Stadtrat endlich, das er Stadtrat der Stadtbürger ist und nicht der Region.

Würden Stadtbürger solche Infrastruktur, die auch den Agglos zu Gute kommt, nicht finanzieren, würde schnell der Kanton/Bund einspringen.
Wäre es so schlimm, wenn die Steuerquote von Kanton und Bund höher wäre und dafür diejenige des Wirtschaftszentrums St. Gallen, wo die meisten Arbeitsplätze liegen, tiefer?

Wenn schon Unterstützung durch die Stadt, dann brauchen wir in der Stadt eine Tarifgestaltung, die nur Einheimische subventioniert und von Auswärtigen einen kostendeckenden Preis verlangt.

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FC St. Gallen

14. June 2009 · 1 Comment

Ob eine einzelne Sportart/Privatvergnügen einzelner dermassen von der öffentlichen Hand unterstützt werden muss, insbesondere da sie für die meisten “Akteure” eine Passivsportart ist, sei mal dahingestellt.

Trotzdem werden nun Stimmen laut, besonders von Auswärtigen, die fordern, dass sich die Stadt an den Sicherheitskosten des Fussballclubs St. Gallen mehr finanziell beteiligen muss.

Seit Umzug in die AFG-Arena profitiert auch kaum mehr das städtische Gewerbe durch Fussballanhänger. Also auch da kein Mehrwert für Stadtbürger.
Ausser Spesen nichts gewesen.
Das Stadion hätte darum in einer Agglogemeinde erstellt werden müssen. Dann hätte der Kanton dieser Gemeinde schon längst massiv unter die Arme gegriffen und die Stadt hätte viele Steuerfranken gespart.

Sind denn die Hooligans und Randalierer bei Fussballspielen hauptsächlich Stadtbürger?
Sind denn die zu schützenden Match-Zuschauer und andere Unbeteiligte hauptsächlich Stadtbürger?
Nein.
Es sind vor allem Auswärtige, die glauben auf fremden Territorium, wo sie niemand kennt, erst recht die Sau herauslassen zu können.

Der FC St. Gallen ist schon seit langem der Fussballclub der Ostschweiz und nicht mehr der Stadt.
Darum soll sich, wenn man das gemäss “Brot und Spiele” für die Verdummung der Bevölkerung unbedingt staatssubventioniert austragen muss, auch die ganze Ostschweiz daran beteiligen.
Von daher begreif ich Herrn Hüppi nicht, dass er selbst als Stadtbürger, Forderungen nur an die Stadt stellt.
Scheinbar weiss er aber, wo es am leichtesten etwas zu holen gibt.

Mich würde ganz allgemein mal eine Kriminalitätsstatistik interessieren, die nicht nur Unterschiede zwischen Ausländern und Schweizern macht, sondern auch zwischen Ortsfremden und Einheimischen.
Das würde wahrscheinlich ganz neue Erkenntnisse liefern.

Wann endlich merkt die Stadt, dass ihr Ruf als Steuerhölle und trotzdem gleichzeitig als regionales Wirtschaftszentrum nicht vereinbar sind?

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Öffentlicher Verkehr nachhaltig?

13. June 2009 · 1 Comment

Der ständige Lobgesang auf den öV kann ich leider nicht nachvollziehen.

Sicher ist es volkswirtschaftl. inkl. ökologisch sinnvoller, den öV zu benutzen, als alleine in einem 5-Plätzigen Auto zu sitzen.

Aber auch öV ist alles andere als ein nachhaltiges Verkehrsmittel.
Woher kommt denn die Energie=Strom für deren Betrieb? Aus AKWs, Kohle- oder mit dem eingespartem Benzin betriebenen Kraftwerken?

Was an der ständigen Zunahme von Mobilität positiv sein soll, sehe ich nicht.
Das Parlament hat seine Aufgaben nicht gemacht und durch eine intelligente Siedlungspolitk dafür gesorgt, das die Wege für die Bürger kurz bleiben.

Früher arbeitete man 10Std./Tag und wohnte gleich “um die Ecke” und hatte den Einkaufsladen für den täglichen Bedarf gleich nebenan.
Heute arbeitet man 8 Std./Tag hat aber noch 2 Stunden Arbeitsweg nach hause, wo dann vielfach kein Lebensmittelladen, kein Kino, kein Arzt etc. vorhanden ist. Das wird dann als Wohlstandsgewinn verkauft (Mobilität=Lebensqualität?) auch wenn auf Kosten von Ressourcen und Umwelt.

Auch Investitionen in den öV verursachen Mehrverkehr genauso wie auf der Strasse.
Das zeigt der NEAT-Lötschbergtunnel, der statt einer Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene vor allem zu mehr Freizeitverkehr geführt hat. Darum kommt jetzt die Forderung nach noch mehr Steuermilliarden für einen zweiten Tunnel.

Besser eine Abgabe auf umweltzerstörendes, volkswirtschaftskostenverursachendes Verhalten, die dann auf alle Bürger gleichmässig verteilt wird.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er lieber die höhere Miete/Steuern/etc. in der Nähe des Arbeitsplatzes bezahlt oder lieber freizeitraubend und teuer pendelt und dafür noch ein bisschen Grün vor der Hütte anglotzen will bevor es dunkelt, während der Städter schon lange in der stadteigenen Badi sich vom Arbeitstress erholt.

Besser den Treibstoffzoll abschaffen oder zumindest teilweise in eine CO2-Steuer zugute aller Bürger umwandeln.
Dann wird nicht ständig zusätzliche neue Verkehrsinfrastruktur vor allem in Randregionen gebaut, weil das Treibstoffkässeli wieder mal übervoll ist.  Siehe auch auch probleme-der-randregionen-lost-der-kanton-die-stadt-muss-selbst-fur-sich-schauen. Überall wird Geld investiert, nur nicht dort wo das Verkehrsaufkommen am grössten ist.

Bei Agglomerationsprogrammen werden Millionen und Milliarden Zwangsabgaben zugunsten öV oder MIV umverteilt.
Dabei wird mit jedem zusätzlichen Tunnel, jeder verbreiterten Strasse, jedem Ausbau der Gleisinfrastruktur die zukünftigen fixen Unterhaltskosten für die Allgemeinheit erhöht. Das heisst immer mehr Abgaben/Steuern müssen irgendwo erwirtschaftet werden. Fehlen diese jedoch, wird dann einfach die Staatsquote wieder erhöht oder Schulden gemacht, die zukünfige Generationen begleichen müssen?
Irgendwann sind wir aufgrund unserer hohen Infrastrukturkosten global nicht mehr konkurrenzfähig.

Wenn jemand eine Stunde Arbeitsweg im Auto hat und ein anderer mit dem Fahrrad, dann führt das Verhalten des Autofahrer zu keinster Effizienzsteigerungen unserer Volkswirtschaft, sondern nur zur Nachfrage nach höhrer Verkehrsinfrastuktur=höherer Staatsquote.

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AKW-Ausstieg?

11. June 2009 · No Comments

Die einzige wirklich wirksame Massnahme gegen Atomwerke ist Strom sparen.

Muss nicht besser statt den Ersatz von alten Tiefkühlgeräten den Verzicht auf diese gefördert werden?
Wieso werden Wäschetrockner subventionert, aber das an der frischen Luft trocknen nicht?

Marktwirtschaft funktoniert über den Preis.
Wieso keine Abgabe auf Strom, die dann durch einen jährlich statt nur einmaligen Gutschein an die Bevölkerung zurückerstattet wird?

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Widersprüchliche SVP

10. June 2009 · No Comments

Bei der Diskussion der Staatsrechnung 2008 im Kantonsrat SG regt sich Markus Blum aus Mörschwil im Namen der SVP über die höheren  Ordungsbusseneinnahmen auf.

Während die SVP insbesondere bei Jugendlichen, Ausländern und Asylanten nach Verschärfung des Strafrechts ruft, will sie andere schonen.
Vor allem wenn man vergleicht wieviel Tote, Verletzte, allgemein Fremdgefährdung zum Beispiel vom Autoverkehr ausgeht gegenüber denen durch Jugendliche, ist eine Verschärfung der Kontrolltätigkeit des Autoverkehrs eigentlich dringend angezeigt. Und sicher weniger Massnahmen gegen Jugendkriminalität.

Regeln und Gesetze unserer Gesellschaft gelten für alle Menschen in unserem Land. Nicht für die einen etwas mehr und für die anderen etwas weniger.

Genauso wie es Autofahrer gibt, die sich strikt ans Gesetz halten und darum keine Bussen erhalten, gibt es  auch Jugendliche, Ausländer und Asylanten, die sich gesetzestreu verhalten.

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Dicke Kinder

10. June 2009 · 1 Comment

Die Ernährungs- und Bewegungsberatung des schulärztlichen Dienstes wird personell aufgestockt.

Eine Massnahme gegen Bewegungsarmut wäre mehr Freizeit.
Heute hat ein 8-jähriger 29 Lektionen pro Woche und zusätzlich noch 6 Stunden Hausaufgaben.
Die Schule trägt hier eine grosse Mitschuld am Bewegungsmangel von Kindern.

Genauso wichtig sind endlich kinder- statt autofreundliche Wohnquartiere.
Wo ganze Quartierstrassen mit Autos vollparkiert sind, bleibt kein Freiraum zum Spielen.

Man sollte endlich mal bei den Eltern ansetzen. Eltern von übergewichtigen Kindern müssen einen Elternkurs über Ernährung und Bewegung besuchen.

Wieder mal ein Problem anderer Ämter (Soziales, Bau etc.), das an die Schule abgeschoben wird.

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Beitrag im CVP-Blog

8. June 2009 · 1 Comment

CVP-Rorschach
Scheinbar ist der CVP des Bezirks Rorschach als einzige an der Meinung ihrer Bürger interessiert.

Die CVP ist ganz auf die SP-Linie geschwenkt und sieht Fremdbetreuung von Kindern als vordringlichstes Familienproblem.

Auch CVP-Stadträtin und Schuldirektorin Eberhard will sich sozialpolitisch profilieren und engagiert sich vehement für ausserschulische Betreuungsangebote, bezahlt aus dem Topf der Bildungsausgaben, statt dies ihrem Parteikollegen und Rats-”genossen” Cozzio als verantwortlicher Stadtrat für Soziales zu überlassen. Dabei sind die familienpolitischen Fachpersonen in diesem Amt angestellt: Elternberatung, Familienbegleitung, Vormundschaftsbehörde etc.

Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie das Mittagessen lieber in der Schule oder mit den Eltern einnehmen möchten?
Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie ihre Freizeit lieber in Wäldern, auf Wiesen, auf Spielplätzen oder einfach nur auf ihrer Wohnquartierstrasse mit Nachbarskindern verbringen wollen oder lieber in der Nachmittagsbetreuung im Schulzimmer mit pädagogisch “wertvoller” Beschäftigung?
Unsere Schule ist ja nicht mal fähig die Kinderrechtskonvention der UNO einzuhalten.

Durch den massiven Verbrauch von Steuergeldern in der Schule zum Aufbau von Tagesschulen fehlen dafür die notwendigen Mittel für die eigentliche Bildung.
Gibts in der Stadt St. Gallen eine Basisstufe, ein Oberstufenzentrum mit fächerspezifischen Leistungsklassen, individuelles Lernen, Schulsysteme mit Lernstandsgruppen etc. statt Separation.
Das längst fällige Förderkonzept des kantonale Bildungsamtes, das bald in allen Gemeinden des Kantons eingeführt ist, lässt in der Stadt St. Gallen immer noch auf sich warten, weil Lehrer verständlicherweise Widerstand leisten, da die verantwortliche Schuldirektorin bis heute die notwendigen Mittel immer noch nicht gesprochen hat.
Und dies obwohl die Stadt St. Gallen die Kinder mit den entwicklungsspezifisch heterogensten Ressourcen des ganzen Kantons aufweist.

Wird mit Tagesschulen etwas gegen Bewegungsarmut und Übergewicht von Kindern getan?

Steuereinnahmen von arbeitstätigen Müttern, scheinbar haben Kinder keine Väter sonst würde Stadträtin Eberhard bei der Präsentation des FSA+ nicht nur von Müttern reden, sind scheinbar wichtiger als gut gebildete Kinder, die auch in Zukunft unseren Wohlstand im globalen Konkurrenzwettbewerb sichern können.
Auch Länder wie China, Indien, Brasilien etc. verfügen heutzutage über das pädagogische Fachwissen, um ihre Kinder optimal zu fördern.

Während Landgemeinden zur Erhaltung einer gemeindeeigenen Schule möglichst allen Kindern den Besuch der Regelklasse ermöglichen, betreibt die Stadt St. Gallen Separation durch Kleinklassen, Einführungsklassen, Sonderschulen etc.
Die Stadt hat ja ihren Ruf dank jahrzehntelanger CVP- und FDP-Mehrheit in Parlament und Stadtrat als Steuerhölle zementiert. Da ists ja ein Leichtes die steuerzahlende Stadtbevölkerung weiter für miese Leistungen abzuzocken.

Die bildungspolitischen Leistungen von Stadträtin Eberhard sind miserabel. Sie war in ihrer bisherigen Amtszeit nicht mal fähig, die Forderungen des kantonalen Bildungsamtes fristgerecht umzusetzen.
Geschweige denn die bildungspolitischen Ansprüche der CVP in ihre Politik einfliessen zu lassen.
Dabei hatte ich in sie, als erste Mutter in diesem Amt, so viel Hoffnungen gesetzt und wurde nur enttäuscht.
Kein Wunder stoppt SVP-Bildungsdirektor Kölliker alle Bildungsreformen, wenn er sieht wie mangelhaft und mit wenig Engagement der Verantwortlichen Schuldirektoren diese umgesetzt werden.

Die CVP ist sozialpolitisch auf SP-Linie, bildungspolitisch auf SVP-Linie. So kann man sich auch zur Mitte zählen.

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CVP familienfreundlich?

5. June 2009 · 1 Comment

Mein Kommentar zum

Leserbrief im Tagblatt v. 3.6.2009 Artikel

Zeit für ihre Bedürfnisse
Leserbrief: Wir lassen uns die Zeit mit unseren Kindern nicht nehmen

Frau Martel schreibt, sie lasse sich die Zeit mit ihren Kindern nicht nehmen. Das ist ihr gutes Recht – darum geht es aber auch gar nicht: Ihre Kinder sollen auch weiterhin von der wertvollen gemeinsamen Zeit mit den Eltern profitieren können. Deshalb bin ich Frau Martel dankbar für den Leserbrief.

Er bietet die Gelegenheit, den falschen Eindruck, der durch den zitierten Bericht – bzw. vor allem durch die Einleitung dazu – entstanden ist, zu korrigieren. Dieser vermittelt in der Tat den Eindruck, die CVP wolle den Spielgruppen- oder Krippenbesuch im Vorschulalter obligatorisch machen. Um ein Obligatorium oder eine Pauschalisierung geht es jedoch genau nicht: In der Motion der CVP-Fraktion – der Text kann auf www.cvp-sg.ch heruntergeladen werden – ist weit und breit nirgends von einer Pflicht oder einem Zwang die Rede, sondern lediglich von einer Verbreiterung des Angebots. Auch an der Medienkonferenz hat keine der anwesenden Personen von einer Pflicht gesprochen. Jede Familie soll selbst entscheiden können, wie oft sie Fremdbetreuung in Anspruch nehmen will.

Es geht vielmehr darum, regional abgestimmt und bedürfnisgerecht die nötigen und günstigen Angebote auszubauen, damit diese Wahlmöglichkeit auch tatsächlich alle Familien haben – zum Wohl der Kinder. Nicht mehr und nicht weniger. Alle Kinder sollen die nötige Zeit für ihre Bedürfnisse geschenkt erhalten, von und mit ihren Eltern ebenso wie mit anderen Kindern zusammen – unabhängig davon, ob inner- oder ausserhalb der Familie. Das kommt schliesslich allen zugute: den Kindern, den Eltern und der gesamten Gesellschaft.
Iwan Köppel Parteisekretär CVP Kanton St. Gallen Oberer Graben 3, 9001 St. Gallen

Geradezu lächerlich, wie hier der Parteisekretär der CVP von Wahlfreiheit spricht.

Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung haben nur reichere, aber nicht arme Familien, deren Eltern gezwungen sind, zur Erzielung eines existenzssichernden Einkommens, beide arbeiten zu gehen.
Heisst denn familienfreundlich, dass man möglichst wenig Zeit mit der Familie verbringen und lieber für eine anonyme Gesellschaft (Aktiengesellschaft auf französich société anonym) Zeit aufwenden soll, damit der Staat mehr Steuereinnahmen hat und das Kind mehr Spielsachen?
Welche Eltern haben nach 8 Stunden Arbeit, wenn sie dann noch kochen, putzen, einkaufen, waschen etc. müssen, noch Zeit für ihre Kinder und kann die für die Kindsentwicklung äusserst wichtige Funktion als Hauptbezugsperson wahrnehmen? In der Realität heissts Fertigfrass in die Microwelle und Kinder ins Bett, damit die Eltern sich ausruhen können. Ist das das Bild von Familie das die CVP anstrebt?

Unglaublich dass eine Partei, die so viel Verantwortung in Regierungen und Parlamenten mitträgt, auf diese Art die Bürger anlügt, keine Ahnung von den Lebensumständen vieler minderbemittelten Familien in der Schweiz hat.

Bestes Beispiel ist ihre Initiative für 50% mehr Kinderabzüge. Davon profitieren die reichsten Eltern am meisten. Arme Eltern kaum.
Brauchen denn Kinder reicher Eltern mehr Geld für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder? Wärmere Kleidung, mehr Essen, mehr Spielsachen, ein grösseres Spielzimmer etc.?
Dabei müsste doch CVP-Nationalrätin Meier-Schatz als Präsidentin der Stiftung Kinder und Gewalt durch ihre Arbeit selbst bemerken, dass mit Kinderabzügen bei den Steuern den sozial benachteiligsten und aufwendigsten Kindern nicht geholfen wird.
Auch Fremdbetreuung kann den Verlust einer Hauptbezugsperson, der man sich anvertrauen kann, weil man emotionale Bindung zu ihr hat, nicht ersetzen. Im Gegenteil produziert mal so Singles, die zunehmend beziehungsunfähig sind, was eine weitere Aufblähung unseres Sozialstaates zur Folge hat.
Niemand will Kinder, weil man sie gut anderen abgeben kann.
Erfahrungen von Kinderpsychologen, Schulsozialarbeiten, Schulpsychologischem Dienst zeigen, dass durch Frembetreuung kein Mehraufwand verhindert wird.
Besser man würde die Erziehungskompetenzen der Eltern fördern.

Wieso etwas künstlich schaffen, das gratis in der Natur vorhanden ist und an das sich der Mensch in tausenden Jahren Evolution angepasst hat. Kinder leben nicht im Zoo.

Lieber ein neues Cabrio für die Eltern statt mal 2 Stunden auf dem Spielplatz verbringen, um dem eigenen Kind soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu ermöglichen?

Dabei zeigt die Statistik: je reicher desto kinderärmer und umgekehrt.
Nur gleiche Staatsausgaben/-erleichterungen für alle Kinder schafft auch Chancengleichheit.

Ausserdem wird durch die CVP-Politik (Stadträtin Eberhard) die obligatorische Tagesschule durch immer mehr Pflichtlektionen schleichend eingeführt. Egal ob Kinder selbst fähig sind, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.

Wieso muss man heute Dinge wie Spielgruppe, Krippen etc. künstlich schaffen?
Weil Kinder vermehrt in einer entwicklungsfeindlichen Umgebung aufwachsen.
Wenn eine Wohnquartierstrasse hauptsächtlich zum Abstellen von Motorfahrzeugen oder um den direkten Zugang von der Tiefgarage zur Wohnung zu ermöglichen statt für Freiraum für Kinder gestaltet wird, muss man sich über Fehlentwicklungen nicht wundern.
Die Realität zeigt, je verkehrsreicher eine Strasse, desto mehr Familien mit Kindern leben dort, weil dort die billigsten Wohnungen sind und Familien mit Kindern meist auf der untersten sozialen Stufe sind.

Kinder resp. Schule hat die Konsequenzen einer kinderfeindlichen Zonenplanung, Siedlungs- und Verkehrspolitik zu tragen.

Dabei könnten wir Erwachsenen in Bezug auf soziale Kontakte knüpfen nur von den Kindern lernen.
Welche Gesellschaftsschicht hat schnelleren, unkomplizierteren und unvoreingenommeren Kontakt zu den Nachbarn (-kinder) als Kinder.

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Tolerant?

4. June 2009 · No Comments

Mein Kommentar zum

Leserbrief im Tagblatt v. 4.6.2009 Artikel

Tolerant in der Pension

52 Jahre war ich berufstätig. Dienstleistung Frischprodukte, und davon 21 Jahre im Bereich Partyservice. Mit vielen Autos unterwegs – unter Zeitdruck, in der Verpflichtung auf Pünktlichkeit und auf Zuverlässigkeit. Wie oft war es eine Nervenbelastung, Langsamfahrer und alte Leute am Steuer vor sich zu haben. Am liebsten hätte ich sie auf die Seite gestossen. Meine Nerven hielten, und ich überlebte auch diese Situation. Heute bin ich in junger Pension und möchte ein Vorbild sein. Rücksichtsvoll, eine zügige Fahrweise und tolerant den Vortritt zu lassen, macht mir echt Spass.

Ein Bauer blockiert die Strasse, ich steige aus und teile ihm mit: Macht nur fertig, ich habe Zeit, ich bin ja pensioniert. Diese Dankbarkeit, die ich dann erfahre, ist für mich echte Lebensqualität. Ich will kein Vorzeiger oder Belehrer sein. Nein, ich mach es nur für mich und alle, die beruflich unterwegs sind und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Ich habe noch etwas dazugelernt.

Ich nehme mich total zurück, stelle keine zusätzlichen Ansprüche, lebe meine mögliche Bescheidenheit und freue mich auf jeden guten Kontakt mit Mitmenschen und über Freundschaften.

Ja, so kann man sich die Zeit in der Pension etwas versüssen. Es braucht eigentlich wenig. Ein kleines bescheidenes Vorbild möchte ich schon sein. Aber eben nur für mich und in meiner Umgebung.
Karl Bürge Wiesentalstr. 8, 9204 Andwil

Wenn man schon als Pensionär genügend Zeit zur Verfügung hat , wieso muss man dann durch Autofahren zusätzlich die Strasseninfrastruktur belasten, nebst dem Lärm, Gefahren, Abgase die man verursacht?

Er könnte sich Einkäufe auch schicken lassen, in seiner Gemeinde Mitfahrgelegenheiten anbieten, den öV benutzen, er hat ja als Rentner genügend Zeit oder einfach näher zu Geschäften zügeln. Dann kann er sogar zu Fuss oder mit dem Velo gehen.

Jemand der in Andwil wohnt, ist auf Infrastruktur in anderen Gemeinden angewiesen. Nur finanziert er sie nicht mit, erhöht dadurch aber die Belastung von Wirtschaftszentren durch höhere Steuern und Abgaben.

Auf diese ist er aber angewiesen zur Finanzierung seiner AHV und BVG.

Es ist überhaupt unverständlich, dass es Menschen gibt, die dank Renten vom Staat, ohne zu arbeiten so reich sind, dass sie sich ein Auto leisten können. Die wären auch in der Lage, selbst für ihre Vorsorge verantwortlich zu sein.

Aber genau daran kranken alle unsere Sozialwerke, dass man sich durch Lohnabzüge jegwelcher sozialen Eigenverantwortung entziehen kann.

Es wäre echt tolerant und ein Zeichen von Rücksichtnahme gegenüber der hart arbeitenden Bevölkerung, wenn man deren Erwerbserzielung durch Befriedigung eigener privater Bedürnisse nicht unnötig behindert.

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Thurgau, wo ist deine Heimat?

1. June 2009 · No Comments

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat beschlossen dem Metropolitanraum Zürich beizutreten.

Hat er den Wirtschaftsstandort Ostschweiz bereits aufgegeben?
Sieht er nicht, dass die Ostschweiz im Verbund mit dem süddeutschen Raum und dem Vorarlberg zu den wirtschaftlich stärksten Region von Europa gehören würde, wären nicht diese lästigen wirtschaftsentwicklungshemmenden Staatsgrenzen?

Die gemeinsame Kultur der Menschen im Bodenseeraum mit ihrer Rechtschaffenheit, Innovationskraft, hohem Mass an Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft etc. ist doch einem anonymen Wirtschaftszentrum wie Zürich, das Menschen nur aufgrund hoher Lohnaussichten anzieht, weit überlegen. Zudem bietet unsere Region ein zuhause, wo man sich wohl fühlen kann, weil man auf Menschen trifft, die ähnliche Bedürfnisse haben, weil sie ähnlicher Naturgegebenheiten ausgesetzt sind und immer waren und sich ihrem Lebensmittelpunkt verbunden fühlen statt dies nur als Zwischenstation empfinden.

Was nützt mir die teure Penthousewohnung mit Züriseesicht, wenn ich mit meinem direkten Nachbarn keinerlei Kontakt habe oder gar bei Wohneigentümerversammlung nur Streitigkeiten ausgetragen werden.
Wenn die Menschen, die ich schon dutzende Male vor meinem Haus auf dem Trottoir getroffen habe, meinen Gruss immer noch nicht erwidern, sondern mich nur komisch anblicken?

Es braucht endlich ein Europa der natürlich gewachsenen Regionen statt künstlich geschaffene Gebilde wie Nationalstaaten.

Als Ostschweizer fühle ich mich einem Lindauer, Bregenzer, Konstanzer, Dornbirner näher als einem Walliser.

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Nachhaltige Energiepolitik?

31. May 2009 · No Comments

Die mehrheitlich marktwirtschaftsfreundlichen bürgerlichen Regierungen und Parlamente in unserer Region haben anscheinend die Planwirtschaft zur Beruhigung ihres ökologischen Gewissens entdeckt:

Da werden immer neue Gesetze und Verordnungen ausgetüfftelt: Subventionen für Solartechnik, Förderung von A-Klasse Autos, Investitionen in riesige Erdwärmekraftwerke, Unterstützung von sowieso längst fälligen Gebäudesanierungen, Aufbauhilfe für Tierkadaververwertungsanlagen zur Energiegewinnung etc. etc.

Dabei wird nur die Verschwendung unterstützt und nicht die Sparsamkeit respektive Nachhaltigkeit.

Marktwirtschaft funktioniert über den Preis. Nicht durch Subventionen.
Wieso keine Steuer (um zu steuern) auf Energie, Schadstoffe etc. (statt Arbeitsbestrafungssteuer=Einkommenssteuer), die dann gleichmässig an alle Bürger zurückbezahlt wird.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er mit dem Mehrgeld die höhere Ölheizungsrechnung bezahlen, in alternative Energie investieren oder sparen will.

Muss ich heutzutage vom Velo aufs energiearme Auto umsteigen, damit ich mich im Sinne dieser Politiker grün fühle?
Muss ich Unmengen an Fleisch essen, das mit flächenintensiven Futtermittelanbau produziert wurde, um möglichst viele Tierabfälle zu verursachen und die Kadaververwertung zu unterstützen?
Muss ich im Winter, bei Minusgraden draussen, im T-Shirt vor der Glotze hocken, nur damit die subventionierte Solaranlage auf meinem Dach möglichst schnell rendiert?

Wer weiss, dass der global nachhaltige Lebensstandart auf dem Niveau eines Durchschnittinders ist, weiss, dass es ohne Verhaltensänderungen niemals funktionieren wird.
Ansonsten müssen wir froh sein (trotz negativen Auswirkungen für uns wie massive Einwanderung), dass es noch genügend oder am “besten” immer mehr arme Staaten gibt. (Genauso wie bonigeile Manager froh sind, wenn es viele schlechtbezahlte Büezer gibt, die aber genauso nach immer mehr Lohnerhöhungen geifern, für was auch immer).
Ohne nachhaltigen Lebensstandart wird unsere Volkswirtschaft einen immer grösseren Wettbewerbsnachteil haben, dh immer mehr Arbeitsplätze werden im Zuge der Globalisierung in billigere Lohnländer, dh. an Leute mit weniger materiellen Bedürfnissen ausgelagert.

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Gejammer des Innenstadtgewerbes

29. May 2009 · No Comments

Hat sich das gegen jede Einschränkung des mobilisierten Individualverkehrs aufbegehrende Innenstadtgewerbe schon mal gefragt, wieso jemand in der Innenstadt einkaufen geht?
Sicher nicht wegen des guten Parkplatzangebotes, sichern nicht wegen der Erreichbarkeit per Auto, sondern wegen der Einkaufsatmosphäre, die jedem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese weit überlegen ist.

Wenn sie dennoch so sehr auf die autofahrende Kundschaft angewiesen sind, wieso nicht eine der vielen leerstehenden Ladenflächen an den vielbefahrenen Rorschacher-, Zürcherstrasse oder Langgass?

Oder noch besser: seinen Laden in der Innenstadt mit der Wohnung einer kinderreichen Ausländerfamilie an obigen verkehrsreichen Strassen tauschen. Diese wäre sicher froh, ihre Kinder könnten in entwicklungsförderlicher Umgebung in der Innenstadt aufwachsen als an Einfallstrassen.

Reicht allein der Konsum der komunalen Bevölkerung nicht aus, um sein Gewerbe existenzsichernd zu betreiben, dann ist man in der Innenstadt sowieso am falschen Ort.

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