Leider hat nicht jeder steuerzahlende Bürger unseres Landes das nötige “Kleingeld”, um sich einen Internetzugang leisten zu können.
Obwohl Gemeinden und Städte mittels Steuerausgaben dies fördern. (Bsp. Open-wireless für St. Gallen, Glasfasernetze etc.).
Wer seinen Anbieter wechseln will, steht vor einem kostenintensiven Verfahren.
Es gibt kaum ein Anbieter, bei dem man Internet ohne Telefonanschluss haben kann. Auch wenn die Handykosten billiger sind als der Festnetzanschluss.
Wer also nicht gerade gleichzeitig Telefon- und Internetanschluss bestellt hat, die eine Mindestkündigungsfrist von einem Jahr haben, zahlt bei Anbieterwechsel entweder das eine oder das andere während mehreren Monaten doppelt.
Aber in unserer Microvolkswirtschaft muss man sich nicht wundern, wenn immer weniger Anbieter den ganzen Markt unter sich aufteilen und es kaum Wettbewerb gibt. Die Zeche dh. die hohen Kosten dieser Marktkonzentration (Oligopole und Monopole) zahlt dann der Kunde ohne Möglichkeiten sich zu beklagen. (Beklagen kann man sich schon, nur nutzt es nichts, weil der Anbieter immer am längeren Hebel sitzt).
Meine Blogeinträge werden darum in den nächsten Wochen etwas seltener, da ich auf das Verständnis von Verwandten und Bekannten angewiesen bin, dass diese mir ihren Internetanschluss kurzzeitig zur Verfügung stellen.
Der Zugang zu Information scheint auch in der Schweiz immer mehr nur noch das Privileg von Reicheren zu sein.
Ansonsten verweis ich auf meine älteren Beiträge, die immer noch sehr lesenswert sind und kaum an Aktualität verloren haben. (siehe Tagwolke rechts unten)
3 responses so far ↓
ohmrzs // Oct 28th 2009 at 08:43
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