Die einzige wirklich wirksame Massnahme gegen Atomwerke ist Strom sparen.
Muss nicht besser statt den Ersatz von alten Tiefkühlgeräten den Verzicht auf diese gefördert werden?
Wieso werden Wäschetrockner subventionert, aber das an der frischen Luft trocknen nicht?
Marktwirtschaft funktoniert über den Preis.
Wieso keine Abgabe auf Strom, die dann durch einen jährlich statt nur einmaligen Gutschein an die Bevölkerung zurückerstattet wird?
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Tagged: Stadt, Umwelt
Bei der Diskussion der Staatsrechnung 2008 im Kantonsrat SG regt sich Markus Blum aus Mörschwil im Namen der SVP über die höheren Ordungsbusseneinnahmen auf.
Während die SVP insbesondere bei Jugendlichen, Ausländern und Asylanten nach Verschärfung des Strafrechts ruft, will sie andere schonen.
Vor allem wenn man vergleicht wieviel Tote, Verletzte, allgemein Fremdgefährdung zum Beispiel vom Autoverkehr ausgeht gegenüber denen durch Jugendliche, ist eine Verschärfung der Kontrolltätigkeit des Autoverkehrs eigentlich dringend angezeigt. Und sicher weniger Massnahmen gegen Jugendkriminalität.
Regeln und Gesetze unserer Gesellschaft gelten für alle Menschen in unserem Land. Nicht für die einen etwas mehr und für die anderen etwas weniger.
Genauso wie es Autofahrer gibt, die sich strikt ans Gesetz halten und darum keine Bussen erhalten, gibt es auch Jugendliche, Ausländer und Asylanten, die sich gesetzestreu verhalten.
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Tagged: Auto, Finanzen, Sozialpolitik
Die Ernährungs- und Bewegungsberatung des schulärztlichen Dienstes wird personell aufgestockt.
Eine Massnahme gegen Bewegungsarmut wäre mehr Freizeit.
Heute hat ein 8-jähriger 29 Lektionen pro Woche und zusätzlich noch 6 Stunden Hausaufgaben.
Die Schule trägt hier eine grosse Mitschuld am Bewegungsmangel von Kindern.
Genauso wichtig sind endlich kinder- statt autofreundliche Wohnquartiere.
Wo ganze Quartierstrassen mit Autos vollparkiert sind, bleibt kein Freiraum zum Spielen.
Man sollte endlich mal bei den Eltern ansetzen. Eltern von übergewichtigen Kindern müssen einen Elternkurs über Ernährung und Bewegung besuchen.
Wieder mal ein Problem anderer Ämter (Soziales, Bau etc.), das an die Schule abgeschoben wird.
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Tagged: Kinder, Nahrung, Schule
CVP-Rorschach
Scheinbar ist der CVP des Bezirks Rorschach als einzige an der Meinung ihrer Bürger interessiert.
Die CVP ist ganz auf die SP-Linie geschwenkt und sieht Fremdbetreuung von Kindern als vordringlichstes Familienproblem.
Auch CVP-Stadträtin und Schuldirektorin Eberhard will sich sozialpolitisch profilieren und engagiert sich vehement für ausserschulische Betreuungsangebote, bezahlt aus dem Topf der Bildungsausgaben, statt dies ihrem Parteikollegen und Rats-”genossen” Cozzio als verantwortlicher Stadtrat für Soziales zu überlassen. Dabei sind die familienpolitischen Fachpersonen in diesem Amt angestellt: Elternberatung, Familienbegleitung, Vormundschaftsbehörde etc.
Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie das Mittagessen lieber in der Schule oder mit den Eltern einnehmen möchten?
Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie ihre Freizeit lieber in Wäldern, auf Wiesen, auf Spielplätzen oder einfach nur auf ihrer Wohnquartierstrasse mit Nachbarskindern verbringen wollen oder lieber in der Nachmittagsbetreuung im Schulzimmer mit pädagogisch “wertvoller” Beschäftigung?
Unsere Schule ist ja nicht mal fähig die Kinderrechtskonvention der UNO einzuhalten.
Durch den massiven Verbrauch von Steuergeldern in der Schule zum Aufbau von Tagesschulen fehlen dafür die notwendigen Mittel für die eigentliche Bildung.
Gibts in der Stadt St. Gallen eine Basisstufe, ein Oberstufenzentrum mit fächerspezifischen Leistungsklassen, individuelles Lernen, Schulsysteme mit Lernstandsgruppen etc. statt Separation.
Das längst fällige Förderkonzept des kantonale Bildungsamtes, das bald in allen Gemeinden des Kantons eingeführt ist, lässt in der Stadt St. Gallen immer noch auf sich warten, weil Lehrer verständlicherweise Widerstand leisten, da die verantwortliche Schuldirektorin bis heute die notwendigen Mittel immer noch nicht gesprochen hat.
Und dies obwohl die Stadt St. Gallen die Kinder mit den entwicklungsspezifisch heterogensten Ressourcen des ganzen Kantons aufweist.
Wird mit Tagesschulen etwas gegen Bewegungsarmut und Übergewicht von Kindern getan?
Steuereinnahmen von arbeitstätigen Müttern, scheinbar haben Kinder keine Väter sonst würde Stadträtin Eberhard bei der Präsentation des FSA+ nicht nur von Müttern reden, sind scheinbar wichtiger als gut gebildete Kinder, die auch in Zukunft unseren Wohlstand im globalen Konkurrenzwettbewerb sichern können.
Auch Länder wie China, Indien, Brasilien etc. verfügen heutzutage über das pädagogische Fachwissen, um ihre Kinder optimal zu fördern.
Während Landgemeinden zur Erhaltung einer gemeindeeigenen Schule möglichst allen Kindern den Besuch der Regelklasse ermöglichen, betreibt die Stadt St. Gallen Separation durch Kleinklassen, Einführungsklassen, Sonderschulen etc.
Die Stadt hat ja ihren Ruf dank jahrzehntelanger CVP- und FDP-Mehrheit in Parlament und Stadtrat als Steuerhölle zementiert. Da ists ja ein Leichtes die steuerzahlende Stadtbevölkerung weiter für miese Leistungen abzuzocken.
Die bildungspolitischen Leistungen von Stadträtin Eberhard sind miserabel. Sie war in ihrer bisherigen Amtszeit nicht mal fähig, die Forderungen des kantonalen Bildungsamtes fristgerecht umzusetzen.
Geschweige denn die bildungspolitischen Ansprüche der CVP in ihre Politik einfliessen zu lassen.
Dabei hatte ich in sie, als erste Mutter in diesem Amt, so viel Hoffnungen gesetzt und wurde nur enttäuscht.
Kein Wunder stoppt SVP-Bildungsdirektor Kölliker alle Bildungsreformen, wenn er sieht wie mangelhaft und mit wenig Engagement der Verantwortlichen Schuldirektoren diese umgesetzt werden.
Die CVP ist sozialpolitisch auf SP-Linie, bildungspolitisch auf SVP-Linie. So kann man sich auch zur Mitte zählen.
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Mein Kommentar zum
Leserbrief im Tagblatt v. 3.6.2009 Artikel
Zeit für ihre Bedürfnisse
Leserbrief: Wir lassen uns die Zeit mit unseren Kindern nicht nehmen
Frau Martel schreibt, sie lasse sich die Zeit mit ihren Kindern nicht nehmen. Das ist ihr gutes Recht – darum geht es aber auch gar nicht: Ihre Kinder sollen auch weiterhin von der wertvollen gemeinsamen Zeit mit den Eltern profitieren können. Deshalb bin ich Frau Martel dankbar für den Leserbrief.
Er bietet die Gelegenheit, den falschen Eindruck, der durch den zitierten Bericht – bzw. vor allem durch die Einleitung dazu – entstanden ist, zu korrigieren. Dieser vermittelt in der Tat den Eindruck, die CVP wolle den Spielgruppen- oder Krippenbesuch im Vorschulalter obligatorisch machen. Um ein Obligatorium oder eine Pauschalisierung geht es jedoch genau nicht: In der Motion der CVP-Fraktion – der Text kann auf www.cvp-sg.ch heruntergeladen werden – ist weit und breit nirgends von einer Pflicht oder einem Zwang die Rede, sondern lediglich von einer Verbreiterung des Angebots. Auch an der Medienkonferenz hat keine der anwesenden Personen von einer Pflicht gesprochen. Jede Familie soll selbst entscheiden können, wie oft sie Fremdbetreuung in Anspruch nehmen will.
Es geht vielmehr darum, regional abgestimmt und bedürfnisgerecht die nötigen und günstigen Angebote auszubauen, damit diese Wahlmöglichkeit auch tatsächlich alle Familien haben – zum Wohl der Kinder. Nicht mehr und nicht weniger. Alle Kinder sollen die nötige Zeit für ihre Bedürfnisse geschenkt erhalten, von und mit ihren Eltern ebenso wie mit anderen Kindern zusammen – unabhängig davon, ob inner- oder ausserhalb der Familie. Das kommt schliesslich allen zugute: den Kindern, den Eltern und der gesamten Gesellschaft.
Iwan Köppel Parteisekretär CVP Kanton St. Gallen Oberer Graben 3, 9001 St. Gallen
Geradezu lächerlich, wie hier der Parteisekretär der CVP von Wahlfreiheit spricht.
Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung haben nur reichere, aber nicht arme Familien, deren Eltern gezwungen sind, zur Erzielung eines existenzssichernden Einkommens, beide arbeiten zu gehen.
Heisst denn familienfreundlich, dass man möglichst wenig Zeit mit der Familie verbringen und lieber für eine anonyme Gesellschaft (Aktiengesellschaft auf französich société anonym) Zeit aufwenden soll, damit der Staat mehr Steuereinnahmen hat und das Kind mehr Spielsachen?
Welche Eltern haben nach 8 Stunden Arbeit, wenn sie dann noch kochen, putzen, einkaufen, waschen etc. müssen, noch Zeit für ihre Kinder und kann die für die Kindsentwicklung äusserst wichtige Funktion als Hauptbezugsperson wahrnehmen? In der Realität heissts Fertigfrass in die Microwelle und Kinder ins Bett, damit die Eltern sich ausruhen können. Ist das das Bild von Familie das die CVP anstrebt?
Unglaublich dass eine Partei, die so viel Verantwortung in Regierungen und Parlamenten mitträgt, auf diese Art die Bürger anlügt, keine Ahnung von den Lebensumständen vieler minderbemittelten Familien in der Schweiz hat.
Bestes Beispiel ist ihre Initiative für 50% mehr Kinderabzüge. Davon profitieren die reichsten Eltern am meisten. Arme Eltern kaum.
Brauchen denn Kinder reicher Eltern mehr Geld für eine gesunde Entwicklung ihrer Kinder? Wärmere Kleidung, mehr Essen, mehr Spielsachen, ein grösseres Spielzimmer etc.?
Dabei müsste doch CVP-Nationalrätin Meier-Schatz als Präsidentin der Stiftung Kinder und Gewalt durch ihre Arbeit selbst bemerken, dass mit Kinderabzügen bei den Steuern den sozial benachteiligsten und aufwendigsten Kindern nicht geholfen wird.
Auch Fremdbetreuung kann den Verlust einer Hauptbezugsperson, der man sich anvertrauen kann, weil man emotionale Bindung zu ihr hat, nicht ersetzen. Im Gegenteil produziert mal so Singles, die zunehmend beziehungsunfähig sind, was eine weitere Aufblähung unseres Sozialstaates zur Folge hat.
Niemand will Kinder, weil man sie gut anderen abgeben kann.
Erfahrungen von Kinderpsychologen, Schulsozialarbeiten, Schulpsychologischem Dienst zeigen, dass durch Frembetreuung kein Mehraufwand verhindert wird.
Besser man würde die Erziehungskompetenzen der Eltern fördern.
Wieso etwas künstlich schaffen, das gratis in der Natur vorhanden ist und an das sich der Mensch in tausenden Jahren Evolution angepasst hat. Kinder leben nicht im Zoo.
Lieber ein neues Cabrio für die Eltern statt mal 2 Stunden auf dem Spielplatz verbringen, um dem eigenen Kind soziale Kontakte mit Gleichaltrigen zu ermöglichen?
Dabei zeigt die Statistik: je reicher desto kinderärmer und umgekehrt.
Nur gleiche Staatsausgaben/-erleichterungen für alle Kinder schafft auch Chancengleichheit.
Ausserdem wird durch die CVP-Politik (Stadträtin Eberhard) die obligatorische Tagesschule durch immer mehr Pflichtlektionen schleichend eingeführt. Egal ob Kinder selbst fähig sind, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.
Wieso muss man heute Dinge wie Spielgruppe, Krippen etc. künstlich schaffen?
Weil Kinder vermehrt in einer entwicklungsfeindlichen Umgebung aufwachsen.
Wenn eine Wohnquartierstrasse hauptsächtlich zum Abstellen von Motorfahrzeugen oder um den direkten Zugang von der Tiefgarage zur Wohnung zu ermöglichen statt für Freiraum für Kinder gestaltet wird, muss man sich über Fehlentwicklungen nicht wundern.
Die Realität zeigt, je verkehrsreicher eine Strasse, desto mehr Familien mit Kindern leben dort, weil dort die billigsten Wohnungen sind und Familien mit Kindern meist auf der untersten sozialen Stufe sind.
Kinder resp. Schule hat die Konsequenzen einer kinderfeindlichen Zonenplanung, Siedlungs- und Verkehrspolitik zu tragen.
Dabei könnten wir Erwachsenen in Bezug auf soziale Kontakte knüpfen nur von den Kindern lernen.
Welche Gesellschaftsschicht hat schnelleren, unkomplizierteren und unvoreingenommeren Kontakt zu den Nachbarn (-kinder) als Kinder.
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Mein Kommentar zum
Leserbrief im Tagblatt v. 4.6.2009 Artikel
Tolerant in der Pension
52 Jahre war ich berufstätig. Dienstleistung Frischprodukte, und davon 21 Jahre im Bereich Partyservice. Mit vielen Autos unterwegs – unter Zeitdruck, in der Verpflichtung auf Pünktlichkeit und auf Zuverlässigkeit. Wie oft war es eine Nervenbelastung, Langsamfahrer und alte Leute am Steuer vor sich zu haben. Am liebsten hätte ich sie auf die Seite gestossen. Meine Nerven hielten, und ich überlebte auch diese Situation. Heute bin ich in junger Pension und möchte ein Vorbild sein. Rücksichtsvoll, eine zügige Fahrweise und tolerant den Vortritt zu lassen, macht mir echt Spass.
Ein Bauer blockiert die Strasse, ich steige aus und teile ihm mit: Macht nur fertig, ich habe Zeit, ich bin ja pensioniert. Diese Dankbarkeit, die ich dann erfahre, ist für mich echte Lebensqualität. Ich will kein Vorzeiger oder Belehrer sein. Nein, ich mach es nur für mich und alle, die beruflich unterwegs sind und alle anderen Verkehrsteilnehmer. Ich habe noch etwas dazugelernt.
Ich nehme mich total zurück, stelle keine zusätzlichen Ansprüche, lebe meine mögliche Bescheidenheit und freue mich auf jeden guten Kontakt mit Mitmenschen und über Freundschaften.
Ja, so kann man sich die Zeit in der Pension etwas versüssen. Es braucht eigentlich wenig. Ein kleines bescheidenes Vorbild möchte ich schon sein. Aber eben nur für mich und in meiner Umgebung.
Karl Bürge Wiesentalstr. 8, 9204 Andwil
Wenn man schon als Pensionär genügend Zeit zur Verfügung hat , wieso muss man dann durch Autofahren zusätzlich die Strasseninfrastruktur belasten, nebst dem Lärm, Gefahren, Abgase die man verursacht?
Er könnte sich Einkäufe auch schicken lassen, in seiner Gemeinde Mitfahrgelegenheiten anbieten, den öV benutzen, er hat ja als Rentner genügend Zeit oder einfach näher zu Geschäften zügeln. Dann kann er sogar zu Fuss oder mit dem Velo gehen.
Jemand der in Andwil wohnt, ist auf Infrastruktur in anderen Gemeinden angewiesen. Nur finanziert er sie nicht mit, erhöht dadurch aber die Belastung von Wirtschaftszentren durch höhere Steuern und Abgaben.
Auf diese ist er aber angewiesen zur Finanzierung seiner AHV und BVG.
Es ist überhaupt unverständlich, dass es Menschen gibt, die dank Renten vom Staat, ohne zu arbeiten so reich sind, dass sie sich ein Auto leisten können. Die wären auch in der Lage, selbst für ihre Vorsorge verantwortlich zu sein.
Aber genau daran kranken alle unsere Sozialwerke, dass man sich durch Lohnabzüge jegwelcher sozialen Eigenverantwortung entziehen kann.
Es wäre echt tolerant und ein Zeichen von Rücksichtnahme gegenüber der hart arbeitenden Bevölkerung, wenn man deren Erwerbserzielung durch Befriedigung eigener privater Bedürnisse nicht unnötig behindert.
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Tagged: Auto, Finanzen, Langsamverkehr, Verkehr
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat beschlossen dem Metropolitanraum Zürich beizutreten.
Hat er den Wirtschaftsstandort Ostschweiz bereits aufgegeben?
Sieht er nicht, dass die Ostschweiz im Verbund mit dem süddeutschen Raum und dem Vorarlberg zu den wirtschaftlich stärksten Region von Europa gehören würde, wären nicht diese lästigen wirtschaftsentwicklungshemmenden Staatsgrenzen?
Die gemeinsame Kultur der Menschen im Bodenseeraum mit ihrer Rechtschaffenheit, Innovationskraft, hohem Mass an Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft etc. ist doch einem anonymen Wirtschaftszentrum wie Zürich, das Menschen nur aufgrund hoher Lohnaussichten anzieht, weit überlegen. Zudem bietet unsere Region ein zuhause, wo man sich wohl fühlen kann, weil man auf Menschen trifft, die ähnliche Bedürfnisse haben, weil sie ähnlicher Naturgegebenheiten ausgesetzt sind und immer waren und sich ihrem Lebensmittelpunkt verbunden fühlen statt dies nur als Zwischenstation empfinden.
Was nützt mir die teure Penthousewohnung mit Züriseesicht, wenn ich mit meinem direkten Nachbarn keinerlei Kontakt habe oder gar bei Wohneigentümerversammlung nur Streitigkeiten ausgetragen werden.
Wenn die Menschen, die ich schon dutzende Male vor meinem Haus auf dem Trottoir getroffen habe, meinen Gruss immer noch nicht erwidern, sondern mich nur komisch anblicken?
Es braucht endlich ein Europa der natürlich gewachsenen Regionen statt künstlich geschaffene Gebilde wie Nationalstaaten.
Als Ostschweizer fühle ich mich einem Lindauer, Bregenzer, Konstanzer, Dornbirner näher als einem Walliser.
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Tagged: Finanzen
Die mehrheitlich marktwirtschaftsfreundlichen bürgerlichen Regierungen und Parlamente in unserer Region haben anscheinend die Planwirtschaft zur Beruhigung ihres ökologischen Gewissens entdeckt:
Da werden immer neue Gesetze und Verordnungen ausgetüfftelt: Subventionen für Solartechnik, Förderung von A-Klasse Autos, Investitionen in riesige Erdwärmekraftwerke, Unterstützung von sowieso längst fälligen Gebäudesanierungen, Aufbauhilfe für Tierkadaververwertungsanlagen zur Energiegewinnung etc. etc.
Dabei wird nur die Verschwendung unterstützt und nicht die Sparsamkeit respektive Nachhaltigkeit.
Marktwirtschaft funktioniert über den Preis. Nicht durch Subventionen.
Wieso keine Steuer (um zu steuern) auf Energie, Schadstoffe etc. (statt Arbeitsbestrafungssteuer=Einkommenssteuer), die dann gleichmässig an alle Bürger zurückbezahlt wird.
Dann kann jeder selbst entscheiden, ob er mit dem Mehrgeld die höhere Ölheizungsrechnung bezahlen, in alternative Energie investieren oder sparen will.
Muss ich heutzutage vom Velo aufs energiearme Auto umsteigen, damit ich mich im Sinne dieser Politiker grün fühle?
Muss ich Unmengen an Fleisch essen, das mit flächenintensiven Futtermittelanbau produziert wurde, um möglichst viele Tierabfälle zu verursachen und die Kadaververwertung zu unterstützen?
Muss ich im Winter, bei Minusgraden draussen, im T-Shirt vor der Glotze hocken, nur damit die subventionierte Solaranlage auf meinem Dach möglichst schnell rendiert?
Wer weiss, dass der global nachhaltige Lebensstandart auf dem Niveau eines Durchschnittinders ist, weiss, dass es ohne Verhaltensänderungen niemals funktionieren wird.
Ansonsten müssen wir froh sein (trotz negativen Auswirkungen für uns wie massive Einwanderung), dass es noch genügend oder am “besten” immer mehr arme Staaten gibt. (Genauso wie bonigeile Manager froh sind, wenn es viele schlechtbezahlte Büezer gibt, die aber genauso nach immer mehr Lohnerhöhungen geifern, für was auch immer).
Ohne nachhaltigen Lebensstandart wird unsere Volkswirtschaft einen immer grösseren Wettbewerbsnachteil haben, dh immer mehr Arbeitsplätze werden im Zuge der Globalisierung in billigere Lohnländer, dh. an Leute mit weniger materiellen Bedürfnissen ausgelagert.
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Tagged: Umwelt
Hat sich das gegen jede Einschränkung des mobilisierten Individualverkehrs aufbegehrende Innenstadtgewerbe schon mal gefragt, wieso jemand in der Innenstadt einkaufen geht?
Sicher nicht wegen des guten Parkplatzangebotes, sichern nicht wegen der Erreichbarkeit per Auto, sondern wegen der Einkaufsatmosphäre, die jedem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese weit überlegen ist.
Wenn sie dennoch so sehr auf die autofahrende Kundschaft angewiesen sind, wieso nicht eine der vielen leerstehenden Ladenflächen an den vielbefahrenen Rorschacher-, Zürcherstrasse oder Langgass?
Oder noch besser: seinen Laden in der Innenstadt mit der Wohnung einer kinderreichen Ausländerfamilie an obigen verkehrsreichen Strassen tauschen. Diese wäre sicher froh, ihre Kinder könnten in entwicklungsförderlicher Umgebung in der Innenstadt aufwachsen als an Einfallstrassen.
Reicht allein der Konsum der komunalen Bevölkerung nicht aus, um sein Gewerbe existenzsichernd zu betreiben, dann ist man in der Innenstadt sowieso am falschen Ort.
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Tagged: Auto, Stadt, Verkehr
Sehr geehrter Herr Regierungsrat Haag
Sie unterstützen die Forderung nach einer Südspange in der Stadt St. Gallen.
Sie sehen aber, dass der Verkehr hausgemacht ist, fordern aber Gelder des Bundes statt die heimische Bevölkerung für ihre selbst verursachten Probleme selbst bezahlen zu lassen.
Sie wollen den Langsamverkehr gleichfalls fördern wie auch den öV.
Werden aber gleichviel Steuergelder in den Langsamverkehr investiert wie in den Ausbau der Autostrassenkapazität? Oder wird wieder ein Verkehrsmittel massiv bevorzugt?
Wo die Ressourcen begrenzt sind (Verkehrsfläche) müsste doch jeder ökonomisch denkende Mensch nach mehr Effizienz streben.
Der MIV insbesondere der private ist aber das ineffizienteste Verkehrsmittel in der Stadt (1,2 Personen/Fahrzeug inkl. die benötigte Abstellfläche auf teurem innerstädtischem Boden).
Das zeigt zudem auch der Blick auf die Benzinuhr. (Energieeffizienz bei Gebäuden aber nicht bei der Mobilität?).
Was in St. Gallen fehlt, ist eine nachhaltige Investition in den bisher kaum beachteten kombinierten Verkehr. Park&Ride-Anlagen am Stadtrand mit schnellen öV-Verbindungen ins Zentrum und städtischen Gratisvelos. Mehr Velotransportkapazitäten in Bussen und Bahnen. etc. etc.
Wieso kann man nicht von der Autobahnausfahrt unterirdisch direkt in eine Tiefgarage, sondern muss sich zuerst durch Wohnquartiere quälen?
Wieso die Appenzeller-Bahn beim Riethüsli anstatt den Strassenverkehr unterirdisch und diesen direkt zum Kreuzbleicheautobahnanschluss leiten?
Wieso die tagsüber freistehenden Parkplatzkapazitäten in den Einkaufszentrum am Stadtrand nicht für Berufspendler mit P&R verwenden (günstige Parkgebühr und Busbillet für Hin- und Rückfahrt bereits enthalten).
Wieso muss der Autoverkehr von der Kreuzbleicheautobahnausfahrt oberirdisch geführt werden, um dann wieder bei der zukünfigen Fachhochschule unter die Erde in der Tiefgarage zu verschwinden?
Das ganze Bahnhofsareal von der Fachhochschule bis zum Bahnhofplatz könnte man als riesigen zentralen unterirdischen Parkplatz ausbauen mit direkten Tunnelanschuss an die Autobahn und so die ganzen innerstädtischen Strassen vom Autoverkehr entlasten.
Selbst mit 40km/h ist man auf der Autobahn schneller und effizienter durch die Stadt als innerorts und würde dadurch erst noch die Strassenkapazität der Autobahn massiv vergrössern.
Ich finde, ein Auto in der Stadt ist so sinnvoll wie ein Fahrrad auf der Autobahn. Obwohl der einte nur sich selbst gefährdet und der andere vor allem Schwächere.
Nicht umsonst stehen viele der schönsten Häusern der Stadt an den verkehrsreichsten Strassen, weil sie mal die privilegiertesten Standorte waren, bevor sie der Autoverkehr zu billigen Ausländerquartieren degradierte mit entsprechenden sozialen Kosten, die dann besonders bei Schulen anfallen.
Ich hoffe, dass ich Sie mit meinen paar wenigen Vorschlägen, unterstützen kann, damit St. Gallen als verkehrstechnisches Vorzeigeobjekt für die Schweiz vom Bund mehr Unterstützung findet und als zentrales Wirtschaftszentrum der Ostschweiz weit über die Region als innovativer Standort wahrgenommen wird.
So viel Steuergelder investieren zu können ist auch eine einmalige Chance.
Mit freundlichen Grüssen
karlo.swissblog.ch
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Tagged: Auto, Finanzen, Langsamverkehr, Stadt, Verkehr