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Verbreiterung Leonhardsbrücke

June 19th, 2009 · 186 Comments

Wiedermal beweist der bürgerlich dominierte Stadtrat (FDP und CVP, denen die Stadt den Ruf als Steuerhölle zu verdanken haben) seine Unfähigkeit ökonomische Zusammenhänge zu erkennen.

Da will er die St. Leonhardsbrücke verbreitern, damit 900 Busse pro Tag an 30′000 Autos vorbeikommen.
Wer verbraucht mehr der raren Fläche in der Stadt? 50 Personen im Stadtbus oder gleichviele Personen allein im Privatauto?

Dabei ist dieses Nadelöhr nur durch den Berufspendlerverkehr (=Freizeitverkehr) überlastet und dies höchstens während 2 Stunden pro Arbeitstag.

Aber die Appenzeller aus steuergünstigen und NFA-subventionierten Gemeinden wollen ja auch einen schnellen Anschluss ans Nationalstrassennetz. Natürlich finanziert durch die Steuerabgaben, die die Stadt als Wirtschaftszentrum leistet.

Da will man Tunnels für die Appenzeller Bahn am Riethüsli oder für Busse von der Kreuzbleiche zum Bahnhof planen.  Als wären die Belastungen durch Lärm, Abgase, Gefahren in der Stadt durch die VBSG grösser als durch den motorisierten Individualverkehr.

Wieso kein Tunnel von der Stadtgrenze beim Riethüsli zur Autobahn und von der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche zu einer unterirdischen Parkgarage zB. unter dem Bahnhofplatz. Selbstverständlich gemäss Verursacherprinzip finanziert von der ganzen Agglomeration und nicht wieder nur von der städtischen Bevölkerung, von denen 1/3 aller Haushalte über kein Auto verfügt, während Appenzell weltweit die Region mit der höchsten Autodichte ist.

Statt die Steuerbelastung insbesondere von Unternehmen in der Stadt zu reduzieren, um Arbeitsplätze zu sichern, damit diese ihre ganze Firma infolge der hohen Abgabenlast nicht ins Ausland auslagert, werden trotz infolge der Weltwirtschaftskrise zukünftig spürbar tieferen Steuereinnahmen, massive Investitionen ohne volkswirtschaftlichen Mehrwert getätigt (Bsp. auch: 100te Millionen für Platzverschönerungen).

Die Standortkonkurrenz der Stadt St. Gallen ist nicht in AR, AI, TG etc. sondern im Vorarlberg, süddeutschem Raum oder Zürich.

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Bevölkerungsbefragung

June 17th, 2009 · 1 Comment

Die Stadt leistet sich mal wieder eine teure Bevölkerungsbefragung.

Auch ich kam schon in den “Genuss” dieser Befragung, habe aber während dieser abgebrochen, weil die Fragen derart suggestiv waren.

Der Stadtrat kann sich dann die “Rosinen” aus den Resultaten aussuchen und nur diejenigen Probleme in Angriff nehmen, die ihm die nächste Wiederwahl sichern.
Dabei läge es genau an den Regierenden zwischen Wünschbarem und Notwendigem zu unterscheiden.

Hätten die Regierenden einen besseren Draht zur Bevölkerung und wären weniger abgehoben in ihrem Stadt-(elfenbein)turm, wäre so eine Befragung gar nicht nötig.

Andere Stadtpräsidenten nehmen sich jede Woche Zeit, um eine Bürgerstunde für jedermann durchzuführen.

Die brauchen keine anonyme Telefonbefragung, weil sie den direkten Kontakt mit ihren Bürgern suchen, pflegen und geniessen.
Hat Herr Stadtpräsident Scheitlin Angst vor seinen eigenen Wählern?

Wenn schon E-Governement heutzutage so aktuell ist, wieso nicht ein Bürgerforum auf www.stadt.sg.ch? Dort kann jeder auf Missstände hinweisen. Bürger könnten miteinander über Lösungen diskutieren etc.
Das wäre ein echter Gewinn an direkter Demokratie in unser anonymisierten Gesellschaft.

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Grüezi-Kampagne im Neudorf

June 16th, 2009 · 1 Comment

Die können ja mal bei einem FCSG-Match eine Grüezi-Kampagne durchführen.

Niemand will gegrüsst werden, dem die Anonymität des allein-im-Auto-sitzen-könnens eines der wichtigsten Bedürfnisse im Leben ist.

Besonders das Neudorf als bevölkerungsreichstes Stadtquartier ist alles andere als ein Quartiertreffpunkt, sondern vor allem nur ein Gratis-Auto-Parkplatz.

Quartierleben findet heutzutage scheinbar dort statt, wo sich Autos auf einem Parkplatz treffen.

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Bäder-Subventionitis

June 15th, 2009 · 1 Comment

Der Stadtrat subventioniert Bäder in der Stadt aus Gründen der Gesundheitsprävention, sportlichen Ertüchtigung und vernünftigem Freizeitverhalten.
Tönen ja sehr nobel diese Beweggründe. Haben diese Ansprüche auch Gemeinderäte aus Mörschwil, Speicherschwendi, Häggenschwil, Berg, Speicher, Rehetobel, Teufen etc. etc. für ihre Bewohner?

Ich spule 80% meiner Mobilität mit dem Fahrrad ab: beim Arbeitsweg, beim Einkauf, in der Freizeit. Scheint gemäss Stadtrat weniger sinnvoll, da er nicht mal einen Bruchteil des Betrages, die er für Unterstützung der Schwimmer investiert, für Velofahrer ausgeben will (brauch ich auch nicht. Mit weniger berhinderndem Autoverkehr und VBSG-Bussen wäre mir schon mehr als genügend gedient).
Ich brauche kein Sportangebot, da ich mich im Alltag schon genügend bewege, wenn auch mit massiven Einschränkungen durch MIV und öV.
Oder anders gesagt: braucht ein Bauarbeiter ein von der Krankenkasse subventioniertes Fitnessstudioabo?

Da liest man in unzähligen Leserbriefen im Tagblatt, wie Agglos ein zusätzliches Hallenbad in St. Gallen fordern.

Wieso finanzieren die ihr Hallen- und Freibad nicht selbst?
Im Gegenteil: wer zB in Mörschwil wohnt und ins Blumenwies baden geht, wird von seiner Gemeinde noch finanziell unterstützt, da Mörschwil sich dadurch ein eigenes Hallenbad spart.
Das Defizit der städtischen Bäder aber finanziert einzig und allein der Stadtsteuerzahler.
Es ist absehbar, dass der Stadtrat inkl. Statdparlament auf diese Forderungen der Agglos eingehen und für den Grossteil der daraus resultierenden Kosten die Stadtbürger bluten lassen.
Viele vor allem der ausländischen Wohnbevökerung, Kosovaren, Türken, Serben, Bosnier, Tamilen, Afrikaner etc. benutzen dieses Freizeitangebot nie, vor allem weil es für sie zu teuer ist (die Stadt muss dann aber Gratis-Schwimmunterricht an Schulen finanzieren getarnt als Bildungsausgaben).
Trotzdem müssen sie aber aufgrund der hohen Abgaben und Steuerpolitik unserer Stadt, die Bedürfnisse von Auswärtigen aus der steuergünstigen Agglo, vielfach im teuren Einfamilienhaus wohnend, mitfinanzieren.

Wann merkt unser Stadtrat endlich, das er Stadtrat der Stadtbürger ist und nicht der Region.

Würden Stadtbürger solche Infrastruktur, die auch den Agglos zu Gute kommt, nicht finanzieren, würde schnell der Kanton/Bund einspringen.
Wäre es so schlimm, wenn die Steuerquote von Kanton und Bund höher wäre und dafür diejenige des Wirtschaftszentrums St. Gallen, wo die meisten Arbeitsplätze liegen, tiefer?

Wenn schon Unterstützung durch die Stadt, dann brauchen wir in der Stadt eine Tarifgestaltung, die nur Einheimische subventioniert und von Auswärtigen einen kostendeckenden Preis verlangt.

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FC St. Gallen

June 14th, 2009 · 13 Comments

Ob eine einzelne Sportart/Privatvergnügen einzelner dermassen von der öffentlichen Hand unterstützt werden muss, insbesondere da sie für die meisten “Akteure” eine Passivsportart ist, sei mal dahingestellt.

Trotzdem werden nun Stimmen laut, besonders von Auswärtigen, die fordern, dass sich die Stadt an den Sicherheitskosten des Fussballclubs St. Gallen mehr finanziell beteiligen muss.

Seit Umzug in die AFG-Arena profitiert auch kaum mehr das städtische Gewerbe durch Fussballanhänger. Also auch da kein Mehrwert für Stadtbürger.
Ausser Spesen nichts gewesen.
Das Stadion hätte darum in einer Agglogemeinde erstellt werden müssen. Dann hätte der Kanton dieser Gemeinde schon längst massiv unter die Arme gegriffen und die Stadt hätte viele Steuerfranken gespart.

Sind denn die Hooligans und Randalierer bei Fussballspielen hauptsächlich Stadtbürger?
Sind denn die zu schützenden Match-Zuschauer und andere Unbeteiligte hauptsächlich Stadtbürger?
Nein.
Es sind vor allem Auswärtige, die glauben auf fremden Territorium, wo sie niemand kennt, erst recht die Sau herauslassen zu können.

Der FC St. Gallen ist schon seit langem der Fussballclub der Ostschweiz und nicht mehr der Stadt.
Darum soll sich, wenn man das gemäss “Brot und Spiele” für die Verdummung der Bevölkerung unbedingt staatssubventioniert austragen muss, auch die ganze Ostschweiz daran beteiligen.
Von daher begreif ich Herrn Hüppi nicht, dass er selbst als Stadtbürger, Forderungen nur an die Stadt stellt.
Scheinbar weiss er aber, wo es am leichtesten etwas zu holen gibt.

Mich würde ganz allgemein mal eine Kriminalitätsstatistik interessieren, die nicht nur Unterschiede zwischen Ausländern und Schweizern macht, sondern auch zwischen Ortsfremden und Einheimischen.
Das würde wahrscheinlich ganz neue Erkenntnisse liefern.

Wann endlich merkt die Stadt, dass ihr Ruf als Steuerhölle und trotzdem gleichzeitig als regionales Wirtschaftszentrum nicht vereinbar sind?

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AKW-Ausstieg?

June 11th, 2009 · 1 Comment

Die einzige wirklich wirksame Massnahme gegen Atomwerke ist Strom sparen.

Muss nicht besser statt den Ersatz von alten Tiefkühlgeräten den Verzicht auf diese gefördert werden?
Wieso werden Wäschetrockner subventionert, aber das an der frischen Luft trocknen nicht?

Marktwirtschaft funktoniert über den Preis.
Wieso keine Abgabe auf Strom, die dann durch einen jährlich statt nur einmaligen Gutschein an die Bevölkerung zurückerstattet wird?

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Beitrag im CVP-Blog

June 8th, 2009 · 7 Comments

CVP-Rorschach
Scheinbar ist der CVP des Bezirks Rorschach als einzige an der Meinung ihrer Bürger interessiert.

Die CVP ist ganz auf die SP-Linie geschwenkt und sieht Fremdbetreuung von Kindern als vordringlichstes Familienproblem.

Auch CVP-Stadträtin und Schuldirektorin Eberhard will sich sozialpolitisch profilieren und engagiert sich vehement für ausserschulische Betreuungsangebote, bezahlt aus dem Topf der Bildungsausgaben, statt dies ihrem Parteikollegen und Rats-”genossen” Cozzio als verantwortlicher Stadtrat für Soziales zu überlassen. Dabei sind die familienpolitischen Fachpersonen in diesem Amt angestellt: Elternberatung, Familienbegleitung, Vormundschaftsbehörde etc.

Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie das Mittagessen lieber in der Schule oder mit den Eltern einnehmen möchten?
Hat schon jemand seine Kinder gefragt, ob sie ihre Freizeit lieber in Wäldern, auf Wiesen, auf Spielplätzen oder einfach nur auf ihrer Wohnquartierstrasse mit Nachbarskindern verbringen wollen oder lieber in der Nachmittagsbetreuung im Schulzimmer mit pädagogisch “wertvoller” Beschäftigung?
Unsere Schule ist ja nicht mal fähig die Kinderrechtskonvention der UNO einzuhalten.

Durch den massiven Verbrauch von Steuergeldern in der Schule zum Aufbau von Tagesschulen fehlen dafür die notwendigen Mittel für die eigentliche Bildung.
Gibts in der Stadt St. Gallen eine Basisstufe, ein Oberstufenzentrum mit fächerspezifischen Leistungsklassen, individuelles Lernen, Schulsysteme mit Lernstandsgruppen etc. statt Separation.
Das längst fällige Förderkonzept des kantonale Bildungsamtes, das bald in allen Gemeinden des Kantons eingeführt ist, lässt in der Stadt St. Gallen immer noch auf sich warten, weil Lehrer verständlicherweise Widerstand leisten, da die verantwortliche Schuldirektorin bis heute die notwendigen Mittel immer noch nicht gesprochen hat.
Und dies obwohl die Stadt St. Gallen die Kinder mit den entwicklungsspezifisch heterogensten Ressourcen des ganzen Kantons aufweist.

Wird mit Tagesschulen etwas gegen Bewegungsarmut und Übergewicht von Kindern getan?

Steuereinnahmen von arbeitstätigen Müttern, scheinbar haben Kinder keine Väter sonst würde Stadträtin Eberhard bei der Präsentation des FSA+ nicht nur von Müttern reden, sind scheinbar wichtiger als gut gebildete Kinder, die auch in Zukunft unseren Wohlstand im globalen Konkurrenzwettbewerb sichern können.
Auch Länder wie China, Indien, Brasilien etc. verfügen heutzutage über das pädagogische Fachwissen, um ihre Kinder optimal zu fördern.

Während Landgemeinden zur Erhaltung einer gemeindeeigenen Schule möglichst allen Kindern den Besuch der Regelklasse ermöglichen, betreibt die Stadt St. Gallen Separation durch Kleinklassen, Einführungsklassen, Sonderschulen etc.
Die Stadt hat ja ihren Ruf dank jahrzehntelanger CVP- und FDP-Mehrheit in Parlament und Stadtrat als Steuerhölle zementiert. Da ists ja ein Leichtes die steuerzahlende Stadtbevölkerung weiter für miese Leistungen abzuzocken.

Die bildungspolitischen Leistungen von Stadträtin Eberhard sind miserabel. Sie war in ihrer bisherigen Amtszeit nicht mal fähig, die Forderungen des kantonalen Bildungsamtes fristgerecht umzusetzen.
Geschweige denn die bildungspolitischen Ansprüche der CVP in ihre Politik einfliessen zu lassen.
Dabei hatte ich in sie, als erste Mutter in diesem Amt, so viel Hoffnungen gesetzt und wurde nur enttäuscht.
Kein Wunder stoppt SVP-Bildungsdirektor Kölliker alle Bildungsreformen, wenn er sieht wie mangelhaft und mit wenig Engagement der Verantwortlichen Schuldirektoren diese umgesetzt werden.

Die CVP ist sozialpolitisch auf SP-Linie, bildungspolitisch auf SVP-Linie. So kann man sich auch zur Mitte zählen.

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Gejammer des Innenstadtgewerbes

May 29th, 2009 · 1 Comment

Hat sich das gegen jede Einschränkung des mobilisierten Individualverkehrs aufbegehrende Innenstadtgewerbe schon mal gefragt, wieso jemand in der Innenstadt einkaufen geht?
Sicher nicht wegen des guten Parkplatzangebotes, sichern nicht wegen der Erreichbarkeit per Auto, sondern wegen der Einkaufsatmosphäre, die jedem Einkaufszentrum auf der grünen Wiese weit überlegen ist.

Wenn sie dennoch so sehr auf die autofahrende Kundschaft angewiesen sind, wieso nicht eine der vielen leerstehenden Ladenflächen an den vielbefahrenen Rorschacher-, Zürcherstrasse oder Langgass?

Oder noch besser: seinen Laden in der Innenstadt mit der Wohnung einer kinderreichen Ausländerfamilie an obigen verkehrsreichen Strassen tauschen. Diese wäre sicher froh, ihre Kinder könnten in entwicklungsförderlicher Umgebung in der Innenstadt aufwachsen als an Einfallstrassen.

Reicht allein der Konsum der komunalen Bevölkerung nicht aus, um sein Gewerbe existenzsichernd zu betreiben, dann ist man in der Innenstadt sowieso am falschen Ort.

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Mail an Regierungsrat Haag

May 28th, 2009 · No Comments

Sehr geehrter Herr Regierungsrat Haag

Sie unterstützen die Forderung nach einer Südspange in der Stadt St. Gallen.
Sie sehen aber, dass der Verkehr hausgemacht ist, fordern aber Gelder des Bundes statt die heimische Bevölkerung für ihre selbst verursachten Probleme selbst bezahlen zu lassen.

Sie wollen den Langsamverkehr gleichfalls fördern wie auch den öV.
Werden aber gleichviel Steuergelder in den Langsamverkehr investiert wie in den Ausbau der Autostrassenkapazität? Oder wird wieder ein Verkehrsmittel massiv bevorzugt?

Wo die Ressourcen begrenzt sind (Verkehrsfläche) müsste doch jeder ökonomisch denkende Mensch nach mehr Effizienz streben.
Der MIV insbesondere der private ist aber das ineffizienteste Verkehrsmittel in der Stadt (1,2 Personen/Fahrzeug inkl. die benötigte Abstellfläche auf teurem innerstädtischem Boden).
Das zeigt zudem auch der Blick auf die Benzinuhr. (Energieeffizienz bei Gebäuden aber nicht bei der Mobilität?).

Was in St. Gallen fehlt, ist eine nachhaltige Investition in den bisher kaum beachteten kombinierten Verkehr. Park&Ride-Anlagen am Stadtrand mit schnellen öV-Verbindungen ins Zentrum und städtischen Gratisvelos. Mehr Velotransportkapazitäten in Bussen und Bahnen. etc. etc.

Wieso kann man nicht von der Autobahnausfahrt unterirdisch direkt in eine Tiefgarage, sondern muss sich zuerst durch Wohnquartiere quälen?
Wieso die Appenzeller-Bahn beim Riethüsli anstatt den Strassenverkehr unterirdisch und diesen direkt zum Kreuzbleicheautobahnanschluss leiten?
Wieso die tagsüber freistehenden Parkplatzkapazitäten in den Einkaufszentrum am Stadtrand nicht für Berufspendler mit P&R verwenden (günstige Parkgebühr und Busbillet für Hin- und Rückfahrt bereits enthalten).
Wieso muss der Autoverkehr von der Kreuzbleicheautobahnausfahrt oberirdisch geführt werden, um dann wieder bei der zukünfigen Fachhochschule unter die Erde in der Tiefgarage zu verschwinden?
Das ganze Bahnhofsareal von der Fachhochschule bis zum Bahnhofplatz könnte man als riesigen zentralen unterirdischen Parkplatz ausbauen mit direkten Tunnelanschuss an die Autobahn und so die ganzen innerstädtischen Strassen vom Autoverkehr entlasten.
Selbst mit 40km/h ist man auf der Autobahn schneller und effizienter durch die Stadt als innerorts und würde dadurch erst noch die Strassenkapazität der Autobahn massiv vergrössern.

Ich finde, ein Auto in der Stadt ist so sinnvoll wie ein Fahrrad auf der Autobahn. Obwohl der einte nur sich selbst gefährdet und der andere vor allem Schwächere.

Nicht umsonst stehen viele der schönsten Häusern der Stadt an den verkehrsreichsten Strassen, weil sie mal die privilegiertesten Standorte waren, bevor sie der Autoverkehr zu billigen Ausländerquartieren degradierte mit entsprechenden sozialen Kosten, die dann besonders bei Schulen anfallen.

Ich hoffe, dass ich Sie mit meinen paar wenigen Vorschlägen, unterstützen kann, damit St. Gallen als verkehrstechnisches Vorzeigeobjekt für die Schweiz vom Bund mehr Unterstützung findet und als zentrales Wirtschaftszentrum der Ostschweiz weit über die Region als innovativer Standort wahrgenommen wird.
So viel Steuergelder investieren zu können ist auch eine einmalige Chance.

Mit freundlichen Grüssen

karlo.swissblog.ch

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Einhausung Stadtautobahn

May 27th, 2009 · 8 Comments

Viele finden die Lage der Autobahn mitten durch die Stadt perfekt.
Ich finde es eine Fehlplanung.

Dadurch werden die Bewohner der Stadt rund um die Uhr mit Lärm und Abgasen belastet.

Zudem ergiessen sich durch die Autobahnausfahrten riesige Verkehrsmassen direkt in die Wohnquartiere. Die Gefahren insbesondere für Kinder und die Verkehrsraumbeanspruchung dieses Strassenverkehrs führt zu einer grossen Einschränkung der Lebensqualität und zu Ghettoisierung (Ausländerquartiere) mit entsprechenden negativen sozialen Nebeneffekten.

Während auf dem Land neben 2-3 Einfamilienhäusern Lärmschutzwände stehen, verläuft sie in der Stadt St. Gallen unweit von Wohnquartieren mit tausenden Bewohnern offen.

Auch die SBB investiert massiv in den Lärmschutz auch in der Stadt.

Bevor neue Verkehrsinfrastrukturprojekte und noch mehr Kapaziäten geschaffen werden, die weitere negative Effekte auf die Bürger der Stadt haben, sollte endlich die vollständige Einhausung der Stadtautobahn vom Bergbachviadukt bis zum Sitterviadukt angegangen werden.

Dies würde nicht nur das Wohnen und Leben in St. Gallen massiv verbessern, sondern auch noch freie Fläche für vielfältigste Nutzungsmöglchkeiten schaffen.

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